Die neuesten Meldungen:


Maul halten und zahlen! –Über den schnöden Umgang mit Leistungsträgern

Veröffentlicht am Samstag, 23. Februar 2019

Für Politiker
in der Demokratie heutigen Zuschnitts ist es völlig selbstverständlich,
Wählerstimmen mit dem Geld fremder Leute zu kaufen. Es geht am Ende auch gar
nicht anders, denn der Arbeitgeber von Politikern, der Staat (das Land, die
Gemeinde), verfügt ja selbst über keinen Cent, den er nicht zuvor aus den in
der Privatwirtschaft tätigen Nettosteuerzahlern herausgepresst hat. Und da das
ökonomische Prinzip der Demokratie nun einmal darauf zielt, wiedergewählt zu
werden, ergibt sich für die Mandatsträger die Notwendigkeit, die Mehrheit, d.
h. die unselbständig Tätigen und das ständig wachsende Heer der Pensionisten,
permanent bei Laune zu halten. Und wie ginge das eleganter, als auf Kosten der
Unternehmer, deren geringe Zahl sie – ungeachtet ihrer entscheidenden Bedeutung
als Arbeitgeber, Produzenten und Rückgrat der Wirtschaft – zu einer für die
Mehrheitsdiktatur vernachlässigbaren Größe macht. Mit einer
unternehmerfreundlichen Politik ist zwar mit Sicherheit ein Staat zu machen,
aber bestimmt keine Wahl zu gewinnen. Die fortschreitende Proletarisierung der
Gesellschaft … Weiterlesen »


Der IWF gegen das Bargeld – das ist Brutalität

Veröffentlicht am Freitag, 15. Februar 2019

An dieser Stelle wurde bereits mehrfach die Bedeutung des Bargeldes für die Freiheit der Bürger betont. Bargeld ist geprägte oder gedruckte Freiheit. Wer nur über virtuelles Geld in Form von Plastikkarten verfügt, sieht nicht nur im Falle technischer Probleme mit Lesegeräten oder elektronischen Kassen schnell alt aus. Alle seine Einkäufe sind für denjenigen, der über die dafür notwendigen technischen Mittel und EDV-Kenntnisse verfügt, nachvollziehbar. Und einem dem allmächtigen Leviathan unliebsamen Dissidenten bliebe nicht einmal mehr die Möglichkeit, sich eine Wurstsemmel, geschweige denn ein paar Liter Treibstoff zu kaufen. Wer will wirklich in einer solchen Welt – ohne jede private und anonyme Rückzugsmöglichkeit – leben?

Wer also – mit welch fadenscheinigen Argumenten auch immer – gegen das Bargeld zu Felde zieht, führt nichts Gutes im Schilde. Latrinenparolen wie „…nur Drogen-, Waffen- und Mädchenhändler oder andere Finsterlinge brauchen Bargeld“ sind einfach zu dumm, … Weiterlesen »


Energieversorgung: Zurück zur Planwirtschaft

Veröffentlicht am Samstag, 2. Februar 2019

Unschlagbare Erfolgsmodelle waren staatlich geplante Ökonomien ja zu keiner Zeit – völlig gleichgültig, ob von orthodoxen oder nationalen Sozialisten geführt und ob sie auf Vier- oder Fünfjahresplänen beruhten. Der Begriff „Planwirtschaft“ hat daher – und zwar zurecht – einen eher üblen Ruf und wird heute um jeden Preis gemieden. Stattdessen werden von den politischen Führern mit großer Begeisterung Begriffe wie „Mission“ verwendet und/oder auf die „Alternativlosigkeit“ ihrer großartigen Visionen verwiesen. Im Arsenal machtbewusster „Missionare“ unverzichtbar ist die Behauptung, freie Entscheidungen von Einzelpersonen, wie sie nun einmal eine Marktwirtschaft kennzeichnen, würden zu jenen Problemen führen, die zu lösen dem Staat, respektive dessen mit unbegrenzter Weisheit, Voraussicht und Verantwortungsbewusstsein ausgestatteten Führern obliegen. Tiefe Verachtung für die „egoistischen“ Wünsche und Ziele des Einzelnen und die absolute Geringschätzung der bürgerlichen Freiheit, kennzeichnen jeden Zentralbürokraten. Eingedenk der von der Sowjetunion über Nordkorea, Simbabwe und Kuba … Weiterlesen »


Davos, Oxfam und die EZB

Veröffentlicht am Samstag, 26. Januar 2019

Alle Jahre
wieder, pünktlich zum Beginn des in Davos über die Bühne gehenden
Weltwirtschaftsforums, kommt Oxfam, eine NGO, die den Kampf gegen die weltweite
Armut auf ihre Fahnen geschrieben hat, einmal mehr mit dem abgedroschenen
Schmäh von der angeblich immer weiter aufklaffenden Schere zwischen Armen und
Reich daher. Glühende (linke) Ideologen lassen sich eben von ihnen
unwillkommenen Fakten niemals beirren. Die liberale Denkfabrik Agenda Austria hat sich mit den
Einlassungen von Oxfam auseinandergesetzt und kommt zum Schluss, dass nicht
viel dran ist (siehe den Hinweis am Ende des Textes).

An
dieser Stelle nur so viel: Wirtschaft ist kein Nullsummenspiel! Das alte
kommunistische Mantra: „…wär´ ich nicht
arm, wärst du nicht reich…“ ist tausendfach widerlegt, denn in einer
rechtsbasierten, arbeitsteiligen Gesellschaft bedingt der Wohlstand des einen
eben nicht die Armut des anderen. Dass ein Multimilliardär 20 Villen, fünf
Yachten und vier Privatjets (nebst drei Freundinnen) sein Eigen nennt, hat auf
das Wohlstandsniveau aller übrigen Zeitgenossen keinerlei Einfluss … Weiterlesen »


Leitwährung Dollar unter Druck

Veröffentlicht am Samstag, 26. Januar 2019

Auf dem Weg zur multipolaren Weltwährungsordnung?

Seit dem noch während des Zweiten Weltkriegs abgeschlossenen Abkommen von Bretton Woods fungiert bekanntlich der US-Dollar als weltweite Leitwährung. So gut wie Gold sollte er sein und die Basis des darauf zu errichtenden globalen Geldsystems bilden. Das gelbe Edelmetall kam als bis zum Ersten Weltkrieg dienender „Anker“ nämlich deshalb nicht mehr in Frage, weil zu dieser Zeit rund 90% des Goldes in amerikanischen Tresoren lagerten und daher für andere Währungen als den Dollar nicht als Deckungsbasis zur Verfügung standen. Die Einführung eines Gold-Devisen-Standards auf Basis der US-Währung erschien daher als der perfekte Ausweg aus dem mit dem Goldmangel verbunden Dilemma. Bekanntlich ist jedoch nicht alles Gold was glänzt – und so war es auch in diesem Fall. Das System litt nämlich, so genial es – jedenfalls aus amerikanischer Sicht – zu sein schien, an einem … Weiterlesen »


Ganz Wien soll „Waffenverbotszone“ werden

Veröffentlicht am Freitag, 18. Januar 2019

„Noch keiner, der des Irrsinns Höhe erreichte, hat sie als solche erkannt und auch die Gipfel der Frechheit bleiben für ihre Erstersteiger meist in Nebel gehüllt.“

Heimito von Doderer

Die Dummheit ist nicht nur eine üble,
sondern leider auch eine nicht auszurottende Geißel der Menschheit. Die
Sozialisten in allen Parteien liefern dafür tagtäglich neue Nachweise. Es
scheint, dass der langjährige Aufenthalt in linken Blasen einfach tödlich auf jede
möglicherweise irgendwann einmal vorhanden gewesene Urteilskraft wirkt.

Als ob es ihm um
eine Bestätigung dieser These zu tun wäre, sprengt soeben der rote Wiener
Bürgermeister Michael Ludwig, ein gelernter Politikwissenschaftler, der über
die SED promiviert hat, auf die Wallstatt. Offenbar hat ihn der Totalitarismus
à la „DDR“ derart fasziniert, dass er ihrem zu seinem nachvollziehbaren
Verdruss untergegangenen Beispiel hier und jetzt nach Kräften zu folgen trachtet.
Im ersten sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden war der
Waffenbesitz bekanntlich verboten – es sei denn, man gehörte … Weiterlesen »


Der Euro ist ein Erfolgsmodell, Elvis lebt und die Sonne kreist um die Erde

Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Januar 2019

Ein neues Spiel, ein neues Glück sang Siw Malmquist in den 1960ern und stürmte damit die Hitparaden. Seitdem das Finanzcasino zum liebsten Aufenthaltsort der Staatenlenker geworden ist und sie zusammen mit den Zentral- und Geschäftsbankern das monopolisierte Fiatgeld hemmungslos inflationieren, kommt indes ein altes Wienerlied zu neuen Ehren: Das Glück ist ein Vogerl. Fortgeflogen ist es gleich.

Dazu passt die Analyse des an der Universität Erlangen-Nürnberg habilitierten Ökonomen Antony P. Mueller der konstatiert, dass das globale Finanzsystem derzeit zwar einen Boom erlebt, die durch die ungebremste Geldmengenvergrößerung scheinbar bewältigte Krise aber bereits alle Voraussetzungen für die nächste schafft. Dass es zu einer schmerzhaften Korrektur der ökonomischen Verzerrungen kommen wird, steht für Professor Mueller außer Frage. Nur der Zeitpunkt zu dem das passieren wird, ist ungewiss.

Vor 20 Jahren wurde der Euro als Verrechnungseinheit eingeführt. Geldscheine und Münzen kamen im Jahr 2002 in … Weiterlesen »


Lehren aus dem „Fall Frank Magnitz“ – Demokratie, wie sie leibt und lebt

Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Januar 2019

Der Überfall auf den
AfD-Politiker Frank Magnitz hatte einige bemerkenswerte Reaktionen zur Folge. So
konnten etwa selbst die regierungsaffinen deutschen Hauptstrommedien nicht
umhin, darüber zu berichten – wenn auch mit einer erkennbaren Schlagseite, die
dem Opfer zumindest eine Mitschuld an seinem Schicksal zuweist. Immerhin, ein
Fortschritt, denn über Anschläge auf Häuser und Fahrzeuge von anderen Dunkeldeutschen
und „Nazis“ oder deren Anhänger, die sich halsstarrig weigern, der Lichtgestalt
im Berliner Kanzleramt und deren servilen Handlangern kritiklos zu folgen,
wurde bisher meist in nobler Weise der Mantel des Schweigens gebreitet.

Mehrere im
Gefolge des Anschlags auf Bremer AfD-Chef abgegebene Kommentare von
Linkspolitikern (wie z. B. Cem Özdemir von den Grünen), lassen klar erkennen,
wes Geistes Kinder hier am Werk sind: Bedauert wird der Mordversuch nur
insofern, als er ihrer Sache schaden könnte, nicht einer grundsätzlichen Ablehnung
von Gewalt gegen politische Gegner wegen. Auch die sozialen Medien quellen
geradezu über von schadenfrohen und/oder die Gewalttat relativierenden oder gar
gutheißenden … Weiterlesen »


Waffenverbot für Ausländer

Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Dezember 2018

Orientiert man sich
am klassischen Rechts-links-Schema der Politik, finden sich die Befürworter liberaler
Waffengesetze auf der rechten Seite der Skala, während die Freunde einer
restriktiven Regelung links stehen. Dass das nicht immer so war, und die Linken
zu der Zeit, als sie den Staat noch nicht vollständig unter ihre Fuchtel
gebracht hatten, auf ihre Waffen nicht verzichten wollten, interessiert heute
keinen mehr.

Das
mit dem Rechts-links-Schema vergesellschaftete Begriffspaar „Waffengegner“ und
„Waffennarren“ geht jedenfalls an der Realität vorbei. Letztere wollen nicht
akzeptieren, dass der Staat ihnen vorschreibt, welche Art von Gegenständen sie
besitzen dürfen und welche nicht. Mündige Bürger verbitten sich derartige Zumutungen
eben. Was hat das mit „Narretei“ zu
tun? „Waffengegner“ indes, haben wiederum keineswegs grundsätzlich etwas gegen
Waffen, sondern nur gegen diejenigen, die sich nicht in der Hand des Leviathans
befinden. Sie befürworten also nicht nur ein staatliches Monopol hinsichtlich
der Gesetzgebung, der Rechtsprechung und der Anwendung von Zwangsgewalt,
sondern auch einen Verzicht auf Notwehr, die … Weiterlesen »


Die spinnen, die Deutschen

Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Dezember 2018

2019 wird ein schwieriges Jahr

„Mögest
du in interessanten Zeiten leben“ lautet eine in China gängige Verwünschung. „Interessante
Zeiten“ stehen in diesem Fall für Krisen, Umstürze, negative Veränderungen und
Kriege. Letztere sind in Euroland im kommenden Jahr zwar (noch) nicht unbedingt
zu erwarten, aber bürgerkriegsähnliche Zustände können – siehe Frankreich – in
verschiedenen Provinzen des Euroimperiums durchaus schon einmal herrschen.

Doch nicht nur
die politische Unsicherheit wächst. Auch hinsichtlich der wirtschaftlichen
Entwicklung türmen sich Probleme auf. Die Konsequenzen der europaweit
zelebrierten Schuldenorgien dürfen nicht unterschätzt werden! An historischen
Beispielen für die negativen Langzeitfolgen schuldengetriebener
Scheinkonjunkturen mangelt es nicht. So wurde etwa auch vor der 1929
beginnenden „Großen Depression“ ausgiebig Party gemacht. Der ab 1990 in eine
Rezession gefallenen Volkswirtschaft Japans ging ebenfalls eine exzessiv auf
Kreditfinanzierung setzende Geldpolitik voran. Und die Ursache der von den USA
ausgehenden „Immobilienkrise“ 2007/2008, war ebenfalls ein Schuldenexzess.

Am Ende kreditfinanzierter
Boomphasen, steht bekanntlich in 100/100 Fällen die Ent-Täuschung, das … Weiterlesen »