Die neuesten Meldungen:


Gewalt kommt immer von rechts. Linke sind niemals gewalttätig! Echt jetzt?

Veröffentlicht am Sonntag, 16. Juli 2017

Die Rauchschwaden nach den beispiellosen Ausschreitungen in Hamburg hatten sich noch nicht so recht verzogen, da brachen auch schon Erklärbären beiderlei Geschlechts durchs Unterholz, um jede Verwicklung linker Kräfte in die Gewaltorgie zu bestreiten. Allen voran Geistesathleten vom Kaliber eines Martin Schulz, einer Jutta Ditfurth oder eines Ralf Stegner. Letzter ließ via Internet wissen: „Gewalt von Rechts ist die Regel“ und „Demokratische Linke habe überhaupt nix mit kriminellen Gewalttätern gemein.“

Wir lernen daraus: Alle bisherigen Erkenntnisse zum Phänomen des roten Totalitarismus, bedürfen einer gründlichen Revision. Karl Marx, der in seinen Schriften zwar nie explizit zur Gewalt aufgerufen, diese sicherheitshalber aber auch niemals ausgeschlossen hat, wenn es um die Schaffung seines roten Utopia ging, war demnach schon einmal kein Linker. Wladimir Lenin, der sich an die Verwirklichung der Diktatur des Proletariats machte, natürlich auch nicht. Der Mann entfesselte ja bekanntlich – Hand … Weiterlesen »


Hamburg im Sommer 2017 – Das Machtmonopol hat abgedankt

Veröffentlicht am Montag, 10. Juli 2017

 

 Der charismatische deutsche Justizminister Heiko Maas kann – nach dem Beschluss des „Netzdurchsetzungsgesetzes“ – einen weiteren Erfolg verbuchen. Während sein literarisches Meisterwerk „Aufstehen statt wegducken: Eine Strategie gegen Rechts“ bei Amazon zum am schlechtesten bewerteten Buch aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird, haben seine zahlreichen Freunde vom linken Rand der Gesellschaft seine darin verpackten Anregungen zu deuten verstanden und sind zur Tat geschritten. In Hamburg wurde von engagierten linken Aktivisten ein mehr als deutliches Zeichen gegen Rechts gesetzt, indem es von ihnen kurzerhand in ein Bürgerkriegsgebiet verwandelt wurde. War ja längst auch Zeit, nicht nur blöd herumzureden, sondern endlich einmal etwas zu unternehmen und nicht den Nazis von der Pegida, den Identitären und der AfD kampflos die Straße zu überlassen. Die Fehler der 1930er-Jahre dürfen sich schließlich keinesfalls wiederholen!

Selbst Teile der Hauptstrommedien, die – allen voran die Staatssender – … Weiterlesen »


Migration: 100 Millionen Afrikaner auf dem Weg nach Europa

Veröffentlicht am Montag, 10. Juli 2017

“Whatever happens, we have got
The Maxim-gun, and they have not!”

 

Diesen launig-zeitgeistigen Vers verdanken wir Hilaire Belloc, einem britischen Poeten, der in erster Linie durch seine Kinderbücher Bekanntheit erlangte. Der Spruch illustriert das militärische Selbstverständnis einer Nation, die zu seiner Zeit noch einen guten Teil der Welt – insbesondere die Meere („Rule Britannia…!“) beherrschte. Nach den napoleonischen Kriegen standen die Soldaten der stolzen Weltmacht Albion, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, immerhin so gut wie ausschließlich barfüßigen Wilden gegenüber, denen man dank überlegener Waffentechnik rasch beibringen konnte, mit wem die sich besser nicht anlegen sollten (eine Ausnahme bildeten lediglich die südafrikanischen Buren, die den Briten militärtechnisch aber ebenfalls hoffnungslos unterlegen waren).

Hiram Maxims Erfindung, die erste automatisch nachladende, als Maschinengewehr bekannt gewordene Waffe, hat die Kriegsführung in einer Weise revolutioniert, wie nur wenige andere Entwicklungen zuvor und danach. Das Maschinengewehr relativiert die … Weiterlesen »


Buchbesprechung: Masse und Macht

Veröffentlicht am Montag, 10. Juli 2017

Am Ende dieses knapp 600 Seiten dicken Buchs erschließt sich nicht so recht, worum es dem Autor und späteren Literaturnobelpreisträger zu tun war. Andere Werke zum Phänomen der Masse, wie etwa Gustave Le Bons „Psychologie der Massen“ oder Ortega y Gassets „Der Aufstand der Massen“, geben im Unterscheid zu Canettis Werk keinerlei Anlass zur Ratlosigkeit. Diese beiden Darstellungen warten allerdings auch nicht mit der Uferlosigkeit auf, die man Canettis Opus Magnum attestieren muss. Ein Buch, das anthropologische, psychologische, politische und historische (die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit) Aspekte des Phänomens der Masse zu integrieren beabsichtigt, führt wohl beinahe zwangsläufig zur Verwirrung des Lesers.

Was die – zweifellos sehr interessanten – und in verschiedenen Abschnitten des Buches immer wieder auftauchenden Beschreibungen von Stammesgeschichten australischer, ozeanischer und afrikanischer Ureinwohner zu suchen haben, will nicht so recht klar werden. Ob das von Canetti … Weiterlesen »


Finanzkrise: Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?

Veröffentlicht am Sonntag, 2. Juli 2017

Seit 2007 tobt eine weltumspannende Schulden- Finanz- und Wirtschaftskrise, die mit dem Untergang der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 einen dramatischen Höhepunkt erlebte. Immerhin haben es die Zentralbanken, allen Unkenrufen von Seiten der Befürworter einer soliden Geldpolitik zum Trotz, bis heute geschafft, den zeitweise dräuenden Totalcrash des Finanzsystems zu verhindern, wiewohl um den gewaltigen Preis einer Staatsverschuldungsorgie, wie die Welt sie zuvor noch nicht gesehen hat.

Eine Schuldenkrise in einem schuldgeldbasierten System beenden zu wollen, indem man die Geld- und Kreditsummen aufbläst und dadurch das Schuldengebirge noch höher auftürmt, ist indes ein eitles Unterfangen, das den Keim des nächsten Debakels schon in sich trägt. Die Frage ist daher nicht ob, sondern wann es zum Systemkollaps kommt, der zugleich den Zeitpunkt eines Neubeginns markieren wird.

Der deutsche Ökonom Thorsten Polleit, seines Zeichens Chefvolkswirt des Goldhandelshauses Degussa und Honorarprofessor an der Universität Bayreuth, … Weiterlesen »


Die Spur des Geldes

Veröffentlicht am Sonntag, 25. Juni 2017

Eine eherne Regel der Kriminalistik lautet: Folge stets der Spur des Geldes. Am Ende geht es nämlich in jedem Kriminalfall, sieht man von Machtkämpfen und Eifersuchtsdramen ab, genau darum. Derselbe Grundsatz gilt auch – und ganz besonders – in der Politik. Die einen arbeiten für ihr Geld, die anderen stehlen es – ganz wie im Krimi.

Geld ist eine grandiose Erfindung, oder besser: Entdeckung. Seine Einführung bereichert das menschliche Leben entscheidend, indem es sämtliche Tauschvorgänge und damit die Ausbildung einer wohlstandssteigernden Arbeitsteilung erleichtert. Der Bäcker braucht nicht mehr länger einen Schuhmacher zu suchen, der bereit ist, ein paar Laibe Brot gegen ein Paar Stiefel zu tauschen, etc. Geld, das liquideste aller Güter, das von jedermann gerne in Zahlung genommen wird, erspart die mühsame Suche nach geeigneten Tauschpartnern.

Das klingt zwar trivial, muss aber dennoch immer wieder in Erinnerung gerufen werden, wenn mächtige … Weiterlesen »


Willkommen in der Gesinnungsdiktatur! – Orwells Warnung als Gebrauchsanweisung

Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Juni 2017

 

„Das Prinzip der Meinungsfreiheit beschäftigt sich nicht mit dem Inhalt der Rede eines Menschen und schützt nicht nur die Äußerung guter Ideen, sondern aller Ideen. Wenn es anders wäre, wer würde dann bestimmen, welche Ideen gut wären und welche verboten sind? Die Regierung?“

Ayn Rand

 

Die den Menschen zur Freiheit führenden Gedanken sind allesamt nicht neu. Viele davon sind schon in den Arbeiten klassisch-antiker Philosophen wie Sokrates, Aristoteles und Epikur grundgelegt. Wo viel Licht ist, da gibt es allerdings auch viel Schatten: So haben auch jene Ideen ebenso viele Jahre auf dem Buckel, die – wie die des Sokrates-Schülers Platon – über einige Mittler (z. B. Rousseau, Hegel, Fichte und Marx) in die totalitären Menschheitskatastrophen des 20. Jahrhunderts geführt haben.

Das am Beginn dieses Beitrags stehende Zitat der russisch-amerikanischen Wortführerin der Freiheit und eines ungezügelten Kapitalismus, der Philosophin und Erfolgsautorin Ayn Rand … Weiterlesen »


Welche Waffe für die Selbstverteidigung?

Veröffentlicht am Montag, 19. Juni 2017

Seit dem Beginn der Völkerwanderung und der damit verbundenen Verschlechterung der Sicherheitslage, interessieren sich plötzlich viele Bürger dafür, welche Waffen sie im Fall der Fälle zur Selbstverteidigung einsetzen könnten. Da die deutschen und österreichischen Gesetzgeber ihren Bürgern bekanntlich das Recht verweigern, außerhalb ihrer eigenen Liegenschaften Waffen zu tragen (eine Waffentrageerlaubnis – in Österreich durch einen „Waffenpass“ dokumentiert – ist, außer für Geldboten und professionelle Personenschützer so gut wie unmöglich zu bekommen), kann es bei dieser Frage also nur um das gehen, was man in den USA „Home Defense“ nennt. Fragen, die für Dauerwaffenträger relevant sind, wie etwa die „Führigkeit“ einer Waffe, deren Gewicht und Eignung zum verdeckten Tragen, sind hier also irrelevant.

Vereinfacht zusammengefasst, sollte die zur Selbstverteidigung in der Wohnung bereitgehaltene Waffe einerseits eine ausreichende Wirkung entfalten, um einen drohenden oder bereits erfolgenden Angriff zuverlässig abwehren zu können, andererseits aber … Weiterlesen »


Emmanuel Macron – Der Geldalchemist im Élysée-Palast

Veröffentlicht am Freitag, 16. Juni 2017

 

Investmentbanker genießen – spätestens nach dem Zusammenbruch von Lehman-Brothers im Herbst des Jahres 2008 und dem darauf folgenden Ausbruch einer weltumspannenden Finanzkrise – ein öffentliches Ansehen, das mit dem von Mädchenhändlern und Waffenschiebern vergleichbar ist. Sogar die Traumfabrik Hollywood hat dem gierigen und vor keiner noch so widerlichen Gemeinheit zurückschreckenden Bankster, bereits filmische Schandmale gesetzt.

Umso bemerkenswerter erscheint es jetzt, dass ein Mann, der exakt diesem üblen Sumpfbiotop entstammt, nämlich der ex-Rothschild-Mann E. Macron, nun von aller Welt als wahre Lichtgestalt gefeiert wird, die alles, was bisher krumm war, augenblicklich wieder geradebiegen wird. Das heißt, ganz so bemerkenswert ist die Angelegenheit insofern natürlich auch wieder nicht, wenn man bedenkt, welch Geistes Kind der Mann im Grunde ist und welchem politischen Lager er entstammt. Ehe er seine seltsame „Vorwärts“-Partei gründete, werkte er ja immerhin jahrelang unter dem ebenso unfähigen wie ultralinken Premierminister … Weiterlesen »


Die Steuerreform und was davon zu halten ist – Eine erste Bilanz

Veröffentlicht am Sonntag, 11. Juni 2017

 

Wer kann sich noch des gewaltigen Theaters entsinnen, das die rotschwarzen Koalitionäre um ihre per ersten Jänner 2016 in Kraft tretende Steuerreform inszeniert haben? Alle, so die vollmundigen Ankündigungen, sollten davon profitieren: Mehr Nettoeinkommen sollte jedem übrigbleiben und auf diese Weise die Kaufkraft gehoben werden. Ziel war es, getreu dem Credo aller Gläubigen der schuldenfinanzierten keynesianischen Kirche, den Konsum zu befeuern, um so die Konjunktur anzuschieben. Der dem zugrundeliegende, von Maynard Keynes in die Welt gesetzte Gedanke dabei: Reiche konsumieren viel. Schlussfolgerung: Konsum führt zu Reichtum. Alles Übel resultiert letztlich aus der „Unterkonsumption“ und dem Sparen. Diesen beiden notorisch schädlichen Phänomenen, gilt es mit staatlichen Lenkungsmaßnamen entschlossen entgegenzutreten. Klar soweit?

Die liberale Denkfabrik „Agenda Austria“ hat jetzt die Wirkung der jüngsten Steuerreform unter die Lupe genommen und wartet dabei mit einigen recht bemerkenswerten Erkenntnissen auf.

Zunächst aber eine Feststellung, die sich in … Weiterlesen »