Die neuesten Meldungen:


Der gefräßige Staat und das größenwahnsinnige Imperium – Steuern, nichts als Steuern

Veröffentlicht am Donnerstag, 16. November 2017

 

Nach außergewöhnlich zähen Verhandlungen, haben sich Arbeitnehmer und –geber in der österreichischen Metallbearbeitung, nachdem die Gewerkschaft unverhohlen mit Streiks gedroht hatte, auf eine dreiprozentige Lohnerhöhung für die rund 130.000 Beschäftigten der Branche geeinigt. Der Mindestlohn wurde um zweikommafünf Prozent auf 1.839,- Euro angehoben. Eine fürs erste frohe Botschaft für die Arbeitnehmer. Ein Abschluss von mehr als einem Prozentpunkt oberhalb der amtlichen Teuerungsrate, kann sich sehen lassen. Die Gewerkschafter dürfen sich als klare Sieger fühlen, denn den Betrieben wurden im Gegenzug so gut wie keine Zugeständnisse gemacht. Wozu mit Zwangsmitgliedschaft armierte Wirtschaftskammern gut sein sollen, fragt sich angesichts derartiger Abschlüsse vermutlich nicht nur der Autor dieser Zeilen.

Hauptprofiteur der Aufbesserung der Bruttolöhne, sind indes keineswegs die damit beglückten Werktätigen, sondern es ist – erraten – Rabenvater Staat. Wie die liberale Denkfabrik „Agenda Austria“ errechnet hat, beläuft sich der aus der Lohnerhöhung resultierende … Weiterlesen »


Erich Foglars bedenkenswerte Idee

Veröffentlicht am Samstag, 11. November 2017

Dass die Einnahmen der beruflichen Zwangsvertretungen von Rekord zu Rekord eilen, darf als bekannt vorausgesetzt werden (https://www.agenda-austria.at/grafik-steuern-abgaben/). Besonders die Arbeiterkammern schwimmen in Geld, das sie ihren zwangsbeglückten Mitgliedern Monat für Monat abpressen. Die Aussicht auf eine Regierung ohne Beteiligung der SPÖ, weckte zunächst zarte Hoffnungen, dass ein Zweckbündnis der bürgerlichen Parteien das verfassungsgesetzlich garantierte Monopol der Kammern beenden könnte.

Nach der Kür des amtierenden Wirtschaftsministers, Harald Mahrer, zum Nachfolger von Christoph Leitl in dessen Funktion als Präsident der Bundeswirtschaftskammer, ist damit auch schon wieder Schluss: Noch nicht einmal im Amt, spricht er sich bereits für die Beibehaltung der Pflichtmitgliedschaft – und damit gegen das Selbstbestimmungsrecht der Wirtschaftstreibenden – aus. Apparatschik bleibt eben Apparatschik – gleich ob er aus den Reihen der Neobolschewiken in der Arbeiterkammern stammt, oder von den hauptamtlichen Leistungs- und Wettbewerbsbehinderern in den Wirtschaftskammern kommt. Ehe ein österreichischer Kämmerer … Weiterlesen »


Kammerzwang und Verfassungsmehrheit – Eine Chance für mehr (wirtschaftliche) Freiheit

Veröffentlicht am Mittwoch, 1. November 2017

Der Sündenfall begab sich im Jahre 2007. Damals beschloss die rotschwarze Koalition aus dubiosen Gründen, vierzehn Zwangsinteressenvertretungen eine verfassungsrechtliche Bestandsgarantie zu verpassen. Jetzt bedarf es einer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit, um diesen bösen Spuk wieder zu beenden.

Der nachmalige Chef des Schüssel-Wiederwahlvereines und Ex-Vorstand von Böhler-Uddeholm, Claus Raidel, merkte damals kritisch an: „Hier nimmt sich eine Kammer-Nomenklatura aus dem Wettbewerb und sichert sich auf Kosten ihrer Beitragszahler ab. Das ist eine Katastrophe und demokratiepolitisch höchst bedenklich.“ Diesem Befund ist nichts hinzuzufügen.

Wie in einem kürzlich von der liberalen Denkfabrik „Agenda Austria“ präsentierten Papier festgestellt wird, sind die aus Zwangsbeiträgen stammenden Einnahmen der Kammern in den letzten Jahren kräftiger gestiegen als die Preisinflation. Die der Arbeiterkammern haben sogar stärker zugenommen als das BIP.

In der Tat stellt die verfassungsgesetzliche Zementierung von wettbewerbsfeindlichen Monopolstrukturen – gleich ob sie auf der Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberseite angesiedelt sind, einen systemwidrigen … Weiterlesen »


Ergebnis der österreichischen Nationalratswahl 2017 – Chance auf einen Neubeginn

Veröffentlicht am Freitag, 20. Oktober 2017

Die Wahlen sind geschlagen, die Stimmen ausgezählt. Der aus bürgerlicher Sicht erfreulichste Aspekt: Die linksradikalen, wirtschaftsfeindlichen und unreflektiert immigrationsfreundlichen Grünen, wurden aus dem Parlament eliminiert. Sie hatten ihren Einzug in den Nationalrat im Jahre 1986 letztlich einer ungeschickten und brutalen Politik der Sozialisten (Stichwort „Kraftwerk Hainburg“), namentlich der roten Gewerkschafter, zu verdanken. Als um die Erhaltung der Umwelt besorgte Bürgerprotestbewegung entstanden, übernahmen die Grünen, nachdem nach und nach alle bürgerlichen Protagonisten entfernt waren, die Rolle der in Österreich chronisch erfolglosen Kommunisten und konzentrierten sich auf Klientelpolitik für Queers, urbane Bobos sowie „Flüchtlinge“ und betrieben eine für Kulturmarxisten typische, gegen alles Bürgerliche und „Normale“ gerichtete, konsequente Politik der Gesellschaftszerstörung.

Dass sie, die ihre rund dreißigjährig Präsenz im Nationalrat der erratischen Politik der Genossen verdankten, nun an der Vierprozenthürde scheiterten, weil die Masse ihrer Parteigänger – um eine blauschwarze Koalition zu verhindern -, … Weiterlesen »


Österreich hat gewählt: Der Trend ist kein Genosse mehr!

Veröffentlicht am Montag, 16. Oktober 2017

 

 Zwar wird es noch bis zum Donnerstag dauern, bis auch alle Wahlkartenstimmen ausgezählt sind und damit das „amtliche Endergebnis“ der Nationalratswahl definitiv vorliegt. Eines jedoch steht jetzt schon fest: Die derzeit die Regierung anführenden Sozialisten, werden nicht den nächsten Kanzler stellen. Für die liberal-Konservativen im Lande besonders erfreulich: Die Grünen werden nach einem beispiellosen Wahldebakel nach aller Wahrscheinlichkeit aus dem Nationalrat eliminiert.

Die Prognose per 20:30 Uhr (in Klammer gesetzte Zahlen zeigen das Ergebnis der letzten Wahl im Jahr 2013)

ÖVP                     31,7 (24,0) Prozent

SPÖ                     26,9 (26,9) Prozent

FPÖ                     26,0 (20,5) Prozent

Neos                      5,1 (5,0) Prozent

Grüne                    3,9 (12,4) Prozent

Liste Pilz                4,3 (0) Prozent (Abspaltung von den Grünen)

Das Ergebnis stellt für viele Beobachter und Analysten keine wirkliche Überraschung dar. Wenn etwas überrascht, dann allenfalls der Umstand, dass die Sozialisten, … Weiterlesen »


Teure Zentralbank – Zeit für Alternativen zum monopolisierten Fiat-Geld!

Veröffentlicht am Samstag, 14. Oktober 2017

„Mich interessiert nicht, wer die Gesetze macht, so lange ich das Geld kontrolliere.“ Dieses ebenso berühmte, wie denkwürdige Zitat des Bankiers Amschel Meyer Rothschild, bringt auf den Punkt, was sich leider nur den wenigsten Zeitgenossen erschließt. Wer das Geldsystem beherrscht, verfügt auch über die politische Herrschaft, oder besser: Er steht über dieser. Die Aktivitäten der Europäischen Zentralbank EZB, respektive deren machtbewussten Chefs, der zuvor bei der US-Investmentbank Goldman Sachs gewirkt hat, beweisen es: Wer Geldpolitik -Produktion und -Verteilung beherrscht, verfügt über die totale Macht und Kontrolle. Europäische Gesetze und Regeln im Hinblick auf die Staatsfinanzierung oder die „Rettung“ der Finanzen chronisch maroder Mitglieder der EU, interessieren Mario Draghi folglich herzlich wenig. Er entscheidet, wie er und seine Geldalchemisten es für angezeigt halten.

Der Ökonom und Mathematiker Karl-Friedrich Israel, hat sich verdienstvollerweise kürzlich mit den Kosten der Fiat-Geldproduktion beschäftigt und dabei höchst … Weiterlesen »


Buchbesprechung: Die blinden Flecken der Geschichte / Österreich 1927 – 1938

Veröffentlicht am Montag, 9. Oktober 2017

Im Zuge ihres erfolgreichen Marsches durch die Institutionen haben es die Linken geschafft, bestimmte Forschungsbereiche nahezu vollständig unter ihre Fuchtel zu bringen. Die Geschichtswissenschaft – namentlich die Zeitgeschichte – zählt dazu. Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wird daher weitgehend von den Narrativen bestimmt, die linke Historiker – weithin unwidersprochen – in die Welt setzen.

Fünf der Mantras, die diesen von den Roten gerne – kontrafaktisch – als „Ära des Austrofaschismus“ bezeichneten Abschnitt der jüngeren Geschichte prägen, hat die Historikerin und Erfolgsautorin Gudula Walterskirchen in ihrem letzten Buch einer kritischen Prüfung unterzogen und ist, nach Berücksichtigung bisher ungenutzter Quellen, zu einer weit vom Mainstream abweichenden Beurteilung der Ereignisse gekommen.

Ob es um das Drama von Schattendorf und den damit zusammenhängenden Justizpalastbrand geht; um den „Aufstand friedlicher Arbeiter“ gegen das „faschistische“ Dollfuss-Regime; um die tatsächlichen Ziele der sozialdemokratischen Putschisten im Februar 1934; und … Weiterlesen »


Macrons Höhenflug nach Merkels Wahldebakel – Finis Germaniae?

Veröffentlicht am Samstag, 7. Oktober 2017

Viel Zeit hat sich der Herr im Élisée-Palast nach den deutschen Bundestagswahlen nicht gelassen, um seine Vorstellungen von der Umgestaltung der EU zu präsentieren. Jetzt, mit einer geschwächten deutschen Kanzlerin, die noch dazu zu einem Bündnis mit den grünen Deutschlandhassern und den absolut kritiklosen EU-Adoranten von der FDP verdammt ist, wird Emmanuel Macron vermutlich leichtes Spiel haben.

Es geht ihm um nichts weniger als um die Durchsetzung eines Eurozonenbudgets, eines EU-Finanzministers, einer EU-Steuer, eine EU-Staatsanwaltschaft, und um die Schaffung einer EU-Armee. Oder: den Traum vom absolutistisch regierten Eurostaat.

Einen Staatsanwalt in einem Gebilde etablieren zu wollen, das weit davon entfernt ist, ein Staat zu sein, klingt zwar bizarr, ist aber bei weitem nicht der gefährlichste von Macrons Programmpunkten. Weitaus bedrohlicher sind die Pläne des Geldsozialisten zur Einführung von EU-Steuern.

Ein Blick in die Geschichtsbücher ist nicht selten hilfreich – so auch hier: Erst … Weiterlesen »


Nicht nur die Regierungen sind auf dem Holzweg

Veröffentlicht am Montag, 2. Oktober 2017

Angehörige der Nomenklatura und deren Herolde in den Massenmedien, reagieren auf die Vorhaltungen ihrer Kritiker gerne mit dem Vorwurf, diese würden kruden Verschwörungstheorien anhängen. Ebensolcher Beliebtheit erfreut sich der zuverlässig jede weitere Debatte erübrigende Vorwurf des Rechtsextremismus. Vorwürfe dieser Art zu äußern, ist eine langjährig erprobte und erfolgreiche Taktik, denn niemand lässt sich gerne in den Kreis von Phantasten, Paranoikern, Rechtsradikalen und Spinnern aller Art eingemeinden.

Völlig gleichgültig, ob es um die Kritik an der Geld-, Zuwanderungs-, Energie- oder Klimapolitik geht, wird jedes noch so gut fundierte Argument als Werk übler Finsterlinge gebrandmarkt, die der ebenso weisen wie wohlmeinenden Dressurelite auf perfide Art zu widersprechen wagen. Immerhin sei diese ja von einer Mehrheit gewählt (was bei Berücksichtigung der Nichtwähler, die mit ihrer Wahlenthaltung ja ein klares Signal gesetzt haben, natürlich gar nicht stimmt), und handle stets auf dem Boden geltender Gesetze, … Weiterlesen »


Hans-Hermann Hoppes Radikalkur

Veröffentlicht am Donnerstag, 28. September 2017

Vom 14. bis 19. September ging die Jahreskonferenz der Property and Freedom Society – heuer zum zwölften Mal – in Bodrum in der Westtürkei über die Bühne. Wie in den Jahren zuvor konnte Hausherr Hans-Hermann Hoppe wieder ein beachtliches Aufgebot von hochinteressanten Referenten gewinnen, die ihre Standpunkte zu den unterschiedlichsten Themen präsentierten. Zu Wort kamen u. a. Ökonomen, Philosophen, Rechtsanwälte, Historiker, ein Arzt und ein Architekt. Das Spektrum ihrer Themen reichte von Betrachtungen antiker Kulturen, bis zum modernen Vertragsrecht und von der Geschichte des Unternehmertums bis zu Einblicken ins „Narrenasyl“ des EU-Parlaments. Insgesamt 15 Referate wurden den rund 80, aus aller Welt angereisten Teilnehmern geboten.

Hoppe selbst wählte für seinen die Konferenz abschließenden Vortrag ein im Zuge des zurückliegenden US-Präsidentschaftswahlkampfes hochaktuell gewordenes Thema: Libertarianism und die Alt-Right.

Die Erläuterung der zentralen libertären Prinzipien stand am Beginn seiner Ausführungen: Konfliktvermeidung bei konkurrierenden Interessen … Weiterlesen »