Die neuesten Meldungen:


Wenn es dem Esel zu wohl ist…

Veröffentlicht am Mittwoch, 1. August 2018

…geht er dieser Tage nicht aufs Eis tanzen, sondern stürzt sich in die Niederungen des world-wide-web und nimmt dortselbst an politischen Diskussionen teil.

Nach einem viele Jahre zurückliegenden Gastspiel im „Spiegel-Online-Forum“ (SPON), das ich mit überwiegend negativen Erfahrungen beendete, war mir klar: Nie mehr wieder. Gegen Windmühlen, oder gegen den in den meisten Politikforen wehenden linken Zeitgeist anzurennen, hat keinen Sinn und kann, wie schon Miguel de Cervantes´ Held erkennen musste, nicht anders als mit schmerzlichen Blessuren enden. Ist es schon in der direkten persönlichen Begegnung schwer, sich mit harten Fakten und Sachargumenten erfolgreich gegen emotionsgesteuerte Meinungen zu behaupten, kommt in Onlinedebattenforen die Anonymität hinzu, die viele Zeitgenossen dazu ermuntert, jede Zurückhaltung abzulegen und ihre jeweiligen Debattengegner vom ersten Moment an mit Herabsetzungen und zum Teil übelsten Beschimpfungen zu überziehen. Immerhin, das räume ich gerne ein, hatte ich es im SPON … Weiterlesen »


Sozialismus wirkt – immer und überall! – Hyperinflation in Venezuela

Veröffentlicht am Donnerstag, 26. Juli 2018

Beim Sozialismus handelt es sich, wie der russische Mathematiker Igor Schafarewitsch wohl zu Recht befindet, um eine „anthropologische Konstante“. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen bricht er hervor – stets unter neuen Bezeichnungen und niemals ohne Gewalt, Chaos, Armut, Elend und/oder Leichenberge hervorzubringen. Aber der „wahre Sozialismus“ sei ja bisher ja noch niemals verwirklicht worden, weshalb man auch nicht von seinem Scheitern sprechen könne, tönt es aus den Reihen unbelehrbarer Dogmatiker nach jedem furios verunglückten Versuch. Das Ausmaß an Verblendung und Realitätsverweigerung ist schier grenzenlos.

Vor nicht allzu langer Zeit forderte Genossin Julia Herr, ihres Zeichens SPÖ-Berufsjugendliche und Dauerstudentin der Soziologie, die Bundesregierung auf, sich am leuchtenden Beispiel Venezuelas zu orientieren und die Alpenrepublik – am besten aber gleich die ganze Welt – auf einen ähnlichen Kurs zu bringen. Der zu den schönsten Hoffnungen Anlass gebende dunkelrote Jungstar, träumt von der … Weiterlesen »


Alle Räder stehen still / wenn dein starker Arm es will – Das Elend der Gewerkschaften

Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Juli 2018

Die schwarzblaue österreichische Bundesregierung braucht sich vor Aktivitäten der Oppositionsparteien gegenwärtig nicht zu fürchten. Die verfügen nämlich weder über relevante programmatische Ansagen, noch über einigermaßen vorzeigbares Spitzenpersonal. Ein beinahe bemitleidenswerter Haufen. Nicht zu unterschätzende Gefahren dräuen allerdings an zwei anderen Fronten. Zum einen von der quer durch die Medienlandschaft verbreiteten linken Hetzpropaganda. Auf Dauer wird das regierungsfeindliche Dauerfeuer – insbesondere das des mit Zwangsgebühren gemästeten staatlichen Rotfunks, dem besonders das starke Wählersegment der Rentner aus unerfindlichen Gründen immer noch vertraut – nicht ohne Wirkung bleiben. Wie wir aus historischer Erfahrung wissen: Permanente Gehirnwäsche funktioniert. Zum anderen von einer im Kampf gegen den totalen Bedeutungsverlust stehenden Gewerkschaft, die mit Wolfgang Katzian seit kurzer Zeit einen neuen Mann an ihrer Spitze hat, der meint, sich zum Einstand als wilder Mann gebärden zu müssen – eine Rolle, die ihm auf den Leib geschrieben … Weiterlesen »


Achtung Ausbeutung! – Genossen (wieder einmal) im Klassenkampfmodus

Veröffentlicht am Sonntag, 1. Juli 2018

Seit der Niederlage bei den letzten Nationalratswahlen will den Roten – insbesondere dem glücklosen Exkanzler Kern – nichts so recht gelingen. Die Oppositionsbank drückt hart. Der dramatische Bedeutungsverlust noch mehr. Wenn man dann auch noch von seinen zuverlässigsten Hilfstruppen im ORF nicht mehr wie gewohnt hofiert wird, tut das besonders weh. Guter Rat ist teuer. Was tun? Wie soll ein vorgestrig wirkender Haufen in die Jahre gekommener, spießiger Apparatschiks, einem ebenso jungen, wie geschickt agierenden Kanzler Paroli bieten?

Mit einem beherzten Griff in die Mottenkiste des Klassenkampfes meinen die desorientierten Genossen nun den Stein der Weisen gefunden zu haben. Sie wollen ihr linkes Profil schärfen und patzen die angeblich „autoritär-rechtskonservative“ Regierung – Hand in Hand mit ihren zuverlässigsten Verbündeten von Gewerkschaft, Arbeiterkammern, Caritas, Diakonie, Rotfunk und „Omas gegen Rechts“ (kein Witz – die gibt’s wirklich!) – an, wo es geht. Mit … Weiterlesen »


Waffengesetze bringen Sicherheit. Fragt sich nur: Wem?

Veröffentlicht am Sonntag, 1. Juli 2018

„Was man sieht und was man nicht sieht“, lautet der Titel eines in liberalen und libertären Kreisen überaus beliebten Klassikers aus der Feder von Frédéric Bastiat. Darin geht es um die als Folge bestimmter Entscheidungen und Handlungen nicht realisierten Möglichkeiten. Der „Trugschluss des zerbrochenen Fensters“ ist das bekannteste Beispiel. Geld, das aufgewendet werden muss, um eine zerbrochene Scheibe zu ersetzen, kann nicht anderweitig ausgegeben werden. Die nicht realisierten Ziele – etwa die Anschaffung eines neuen Pullovers – bleiben aber nicht nur unerkannt, sondern meist auch unbedacht. Nicht anders verhält es sich in vielen anderen Fällen, in denen der Blick nur auf die Konsequenzen tatsächlich realisierter Handlungen, nicht aber auf die unterbliebenen Alternativen fällt.

Man freut sich zum Beispiel über ein hohes Maß an Arzneimittelsicherheit, das durch rigorose Zulassungsverfahren sichergestellt wird, übersieht aber die infolge jahrelanger Verzögerungen einer Markteinführung entgangenen Therapiemöglichkeiten durch … Weiterlesen »


Die Moral der Politeliten – Nach uns die Sintflut!

Veröffentlicht am Montag, 25. Juni 2018

Zum Glück für die EU, europäische Regierungen und die Finanzwirtschaft, herrscht gegenwärtig kein Mangel an berichtenswerten Themen: Nordkorea, der eben anlaufende Handelskrieg zwischen den USA und dem Rest der Welt, die Aufkündigung des Iran-Deals durch die Trump-Administration, der Watschentanz von Angela Merkel und Horst Seehofer und – nicht zu vergessen – die Fußball-WM. Alles superwichtig. Von Glück können die Regierungen (ausgenommen die deutsche) deshalb reden, weil dadurch ein drängendes Problem völlig unbeachtet bleibt, an dessen Entstehung sie einerseits erhebliche Mitschuld tragen und zu dessen Bewältigung ihnen andererseits jede Idee und Möglichkeit fehlt. Es geht um die prekäre Lage der europäischen Bankenlandschaft – namentlich die der italienischen.

Der deutsche Ökonom Philipp Bagus, Professor für Volkswirtschaft an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid, hat errechnet, dass die Bilanzsummen der europäischen Banken mittlerweile auf den sagenhaften Wert von 30 Billionen Euro angewachsen sind, … Weiterlesen »


Mitteilung von Bundesobmann Franz Steip

Veröffentlicht am Donnerstag, 14. Juni 2018

Werte Freunde, Mitstreiter und Unterstützer!

Mit der notwendig geworden Neukonstituierung der Freidemokraten und der neu gewählten Führung ist sichergestellt, dass der bisher eingeschlagene Weg der Freidemoraten unbeirrt fortgesetzt wird.  Wir bleiben unseren Werten der Freiheit des Einzelnen und den Grundsätzen des freien Marktes konsequent treu.

Gemäß unseres Programmes stellen Werte wie Selbstbestimmung, Heimatverbundenheit, Transparenz in der Politik, Bildung auf höchstem Niveau, eine auf Österreich konzentrierte Wehrpolitik, freie Marktwirtschaft und faire Rechtsprechung nach dem Gesetz einen Großteil unserer politischen Arbeit dar.

Als einzige liberale Bewegung in Österreich laden wir alle freisinnig denkenden Menschen herzlich ein, unsere Ideen zu erweitern, eigene Ideen einzubringen und die Freidemokraten tatkräftig mit aktiver und passiver Mitgliedschaft zu unterstützen.

Glück auf den Freien

Franz Steip

Bundesobmann Freidemokraten


Österreichs Schulden sind zu hoch! – Finanzminister, Agenda Austria und ÖGB

Veröffentlicht am Donnerstag, 14. Juni 2018

Die Wirtschaftslage Österreichs ist gut. Die Staatseinnahmen sprudeln wie nie zuvor. Der Beschäftigungsgrad in der Alpenrepublik befindet sich auf Rekordniveau und die Arbeitslosenrate ist so niedrig wie schon lange nicht. Günstigere Voraussetzungen, um ein Nulldefizit zu schaffen, hatte kaum ein anderer Finanzminister vor Hartwig Löger. Für den Chef der Agenda Austria, Franz Schellhorn, bietet das den Anlass, den Minister anlässlich seines Besuches in der liberalen Denkfabrik, mit einigen kritischen Fragen zu konfrontieren. Schellhorn räumt allerdings ein, dass der parteilose Löger – und zwar zum ersten Mal seit 1954, als Minister Reinhard Kamitz (ÖVP) das Amt bekleidete – einen Budgetüberschuss zustande bringen wird. Zuvor referiert Löger über die Budgetpläne der schwarzblauen Bundesregierung für die kommenden Jahre.

Ziel der Regierung sei es, die Gesamtsumme der Staatsverschuldung innerhalb der laufenden Legislaturperiode auf 62 Prozent des BIP zu senken und sich damit der im Vertrag … Weiterlesen »


Buchrezension: Zurück zu den Österreichern! – Die Krise der Neoklassik und die Renaissance der „Austrians“

Veröffentlicht am Montag, 28. Mai 2018

Im Gefolge der Immobilien- Finanz- und Staatsschuldenkrise der Jahre 2007/2008, wurde die Reputation der herrschenden neoklassisch-keynesianischen Volkswirtschaftslehre stark beschädigt und konnte bis heute nicht wieder hergestellt werden. Der Hauptstrom der Wirtschaftstheorie, der permanente Staatsinterventionen in die Wirtschaft befürwortet, war und ist ganz offensichtlich nicht in der Lage, befriedigende Erklärungen oder gar Lösungsansätze für die seit nunmehr zehn Jahren persistierende Krise zu liefern, in der Regierungen und Notenbanken nach wie versuchen, mit einer immer stärker ausgeweiteten Geldmengeninflation zu begegnen. Trotz der gewaltig aufgeblähten Geldmenge wollen sich die dadurch angestrebten Effekte indes nicht und nicht einstellen. Einzig und allein die Finanzschulden nehmen zu, was zu einer immer weiter führenden Umverteilung des Wohlstands von unten nach oben führt (Cantillon-Effekt). Dass die herrschende Klasse es versteht, die durch den Staatsinterventionismus bedingten Phänomene Einkommenserosion und Kapitalverzehr dem angeblich grassierenden „Turbokapitalismus“ anzulasten, fügt dem eingetretenen Schaden auch … Weiterlesen »


Freidemokraten wählen neuen Vorstand

Veröffentlicht am Freitag, 25. Mai 2018

Bedingt durch das tragische Ableben des bisherigen Bundesobmannes Helmut Stubner war es nötig geworden, einen neuen Vorstand für die Freidemokraten zu wählen.

Bei der Mitgliederversammlung am 24.5.2018 wurde der folgende Vorstand gewählt:

Bundesobmann: Franz Steip

Sekretär: Peter Patek

Kassier: Holger Uhlig

Landesobmann Wien: Günther Koller

Der neue Vorstand wird sich demnächst mit den Plänen für die Freidemokraten vorstellen.