Die neuesten Meldungen:


Buchempfehlung: Der deutsche Willkommenswahn: Eine Chronik in kommentierten Zitaten 2015 – 2016

Veröffentlicht am Samstag, 8. Dezember 2018

Fernsehjournalist Robert Hochner stellte einst süffisant fest: „Die Rache der Journalisten an den Politikern ist das Archiv.“ Der Chefredakteur des österreichischen Politmagazins Frank&Frei, Werner Reichel, zelebriert seine „Rache“ nun in geradezu epischer Breite. Über 700 Aussagen, die in den Jahren 2015 und 2016 im Zusammenhang mit der fälschlich „Flüchtlingswelle“ genannten Migrationskrise von Politikern, Publizisten, Künstlern und Intellektuellen getätigt wurden, präsentiert und kommentiert der Autor in seinem Kompendium.

Die Sammlung besteht durchgängig aus Zitaten von Leuten, die sich wohlwollend, ja vereinzelt sogar enthusiastisch zur afroorientalischen Masseninvasion Deutschlands geäußert haben. Von der Verhinderung einer genetischen Degeneration infolge einer mit der Migration verbundenen Blutauffrischung, bis zur an die autochthone Bevölkerung gerichteten Aufforderung, sich gefälligst den Gebräuchen der Zuwanderer anzupassen, besteht an schier unglaublichen Sagern bis heute kein Mangel.

„Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold“ (Martin Schulz) ist wohl einer der verrücktesten Kommentare … Weiterlesen »


Buchempfehlung: Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim – Über die Vereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur

Veröffentlicht am Mittwoch, 5. Dezember 2018

Ob wohl das General Philip Sheridan zugeschriebene Zitat „Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“, die Autorin zur Wahl des Buchtitels inspiriert hat? Wie dem auch sei – schon nach wenigen Kapiteln erschließt sich dem Leser, worauf die gebürtige Syrerin hinauswill. Viele naive Europäer machen beim Umgang mit der rasch wachsenden Muselmanenpopulation ihren Wunsch zum Vater ihres Gedankens und träumen von einer Reform des Islam, die ihn mit der westlichen Kultur kompatibel macht. Leider haben diese Leute – mangels jeglicher Kenntnis der schriftlichen Quellen und der blutigen Geschichte dieser Politreligion – keine Ahnung davon, womit wir es zu tun haben.

Die Reformation des Islam ist nämlich schon längst im Gange – und sie führt geradewegs zurück zu seiner Wurzel. Und die heißt Jihad. Liberale Muslime wie Bassam Tibi, die lange Zeit die Vision eines aufgeklärten „Euroislam“ hatten, haben ihre Illusionen … Weiterlesen »


Inflation – der lautlose Wohlstandskiller – Der Niedergang des Mittelstands

Veröffentlicht am Sonntag, 2. Dezember 2018

Nach dem obligaten Säbelgerassel der Gewerkschaft haben die Arbeitgeber der Metallbranche eingelenkt, und am Ende einer deutlich über die Inflationsrate liegenden Lohnsteigerung zugestimmt. Zum Zeitpunkt, da dieser Text entsteht, ist noch unklar, zu welchem Ergebnis die Verhandlungen um die Eisenbahnerlöhne ausgehen werden. Wie auch immer die von Streikdrohungen begleitete Feilscherei ausgehen mag – als Hauptnutznießer werden in keinem Fall die Arbeitnehmer vom Platz gehen, sondern der Fiskus, was den meisten Zeitgenossen gar nicht ins Bewusstsein dringt.

Dass die Netto-Reallöhne deshalb seit Jahren kaum von Fleck kommen, weil sich der Staat zumindest die Hälfte davon aneignet, wird kaum diskutiert. Immerhin sind dem Land der Hämmer bisher wenigstens Streikorgien erspart geblieben, wie man sie zum Beispiel aus Frankreich kennt.

Ungemach droht also nicht von der Arbeitskampffront, sondern aus einer Ecke, der ebenso wenig mediale Aufmerksamkeit zuteilwird wie der „kalten Progression“: Es geht um die … Weiterlesen »


Buchbesprechung: Ludwig von Mises für Jedermann / Der kompromisslose Liberale

Veröffentlicht am Dienstag, 27. November 2018

Der Ökonom Thorsten Polleit unternimmt hier einen Parforceritt durch das Theoriegebäude und die bedeutendsten Publikationen des großen österreichischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlers Ludwig von Mises. Der erste Teil des Buches besteht aus einer kurz gehaltenen Biographie. Teil beschreibt Mises´ Werk – mit der 1912 veröffentlichten Habilitationsschrift „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ am Beginn. Teil drei ist der Wirkung Mises´ Arbeit gewidmet.

Neben der Habilitationsschrift erscheinen auch andere wichtige Werke, wie „Nation, Staat und Wirtschaft“, „Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen“ und „Die Gemeinwirtschaft“ in Mises´ Wiener Zeit. Die endet im März 1938 jäh mit dem Einmarsch deutscher Truppen. Während die „Österreichische Schule“ in Europa faktisch erlischt, findet Mises schließlich in New York seine neue wissenschaftliche Heimat.

Polleit arbeitet anhand der vorgestellten Publikationen präzise Mises´ stringente und kompromisslose Argumentation heraus, in deren Mittelpunkt die Überlegung steht, dass Nationalökonomie nicht als empirisch-positivistische Wissenschaft betrieben werden … Weiterlesen »


Buchbesprechung: Die 68er – Schlüsseltexte der globalen Revolte

Veröffentlicht am Dienstag, 27. November 2018

Wer die Unterzeile des Titels übersieht, könnte sich möglicherweise enttäuscht sehen. Es handelt sich nämlich weder um eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem ideologischen Unterbau der, wie die Herausgeberin es nennt, „globalen Revolte“, noch um eine historische Analyse, sondern um eine Auswahl unkommentierter Texte, die in einschlägigen Medien veröffentlicht, oder als Diskussionsbeiträge, Vorträge und Aufrufe an Studenten und die werktätigen Massen gehalten wurden. Alle Beiträge wurden in der Zeit vor 1968 oder kurz danach verfasst (der älteste stammt aus 1955). In einer sehr ausführlichen Einleitung liefert die Herausgeberin eine grobe Zusammenfassung der Beweggründe, Schauplätze und verbindenden Elemente des Phänomens 1968.

Die Zusammenstellung erfolgte nach geographischen Regionen gegliedert. Das Kapitel Afrika widmet sich der kolonialen Unterdrückung und dem Freiheitskampf einiger afrikanischer Völker. Im Kapitel Asien geht es um den „imperialistischen Krieg“, den die USA in Vietnam geführt haben. Kapitel III, Lateinamerika, befasst sich … Weiterlesen »


Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will! – Bei den Sozis nichts Neues

Veröffentlicht am Sonntag, 18. November 2018

Dem Dichter und „Alt-Achtundvierziger“ Georg Hergweh verdanken wir den Text des „Bundeslieds für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“, dem der Satz in der Titelzeile entnommen ist. Ihren Ausdruck findet die apostrophierte Macht der Arbeiter demnach im Streik. Wer über wenig bis gar kein Talent zu kreativem Denken verfügt, hat auch 150 Jahre später keine anderen – geschweige denn bessere – Ideen.

Zum Zeitpunkt da dieser Text geschrieben wird, ist noch nicht bekannt, ob und zu welcher Einigung die aktuellen Verhandlungen zum Metallerkollektivvertrag führen werden. Anstelle eines Kommentars zum Verhandlungsresultat seien daher einige grundsätzliche Überlegungen zum Wesen gewerkschaftlicher „Arbeit“ angestellt.

Stellen Sie sich vor, sie verhandeln mit dem Lieferanten A einer von Ihnen dringend benötigten Ware über den Kaufpreis und die Lieferkonditionen. Das funktioniert solange völlig problemlos, wie Marktbedingungen herrschen und Ihrer Nachfrage ein vielfältiges Angebot gegenübersteht. Wenn Ihnen die Offerte der Firma A … Weiterlesen »


Italien: Sargnagel des Eurosystems – und /oder „erfolgreich“ durch Erpressung?

Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2018

Kundige Analysten wie Hans-Werner Sinn, ehemaliger Chef des Münchner ifo-Instituts und Kritiker des Euro, sowie der an der Donau-Universität Krems unterrichtende Ökonom Gottfried Haber, warnen seit geraumer Zeit vor den Gefahren, die dem Eurosystem durch die Verschuldung Italiens drohen. Das schöne Land trägt mittlerweile eine Schuldenlast von 133 Prozent des BIP – das ist eine Summe, die aller Voraussicht nach nicht ohne Enteignung der Gläubiger abzutragen sein wird. Es knirscht im Gebälk.

Hat der Schuldenexzess im vergleichsweise unbedeutenden Griechenland die Eurozone schon an die Grenze der Belastbarkeit befördert, wird eine „Rettung“ des im Hinblick auf seine Wirtschaftsleistung rund siebeinhalbmal größeren Italiens selbst die von ihrer Genialität überzeugten Geldalchemisten der EZB vor unlösbare Probleme stellen. Die EZB-Granden haben ihr Pulver nämlich längst verschossen – ganz anders als ihre wesentlich smarteren Kollegen von der US-FED, die, sehr zum Verdruss von Präsident Trump, der … Weiterlesen »


Erste Waffenverbotszone in Sachsen: Jetzt kann nix mehr passieren!

Veröffentlicht am Sonntag, 11. November 2018

Bekanntlich treibt es die Gescheitesten und Besten nicht etwa an Werkbänke und Büros in der Privatwirtschaft, sondern in die Politik. Dort angekommen, sorgen Lichtgestalten wie Burkhard Jung (seines Zeichens Oberbürgermeister der Stadt Leipzig) und Roland Wöller (der amtierende sächsische Innenminister) dafür, dass die weniger Gescheiten sich allzeit pudelwohl – vor allem aber sicher wie in Abrahams Schoß fühlen können.

Um dem Sicherheitsbedürfnis vieler seit 2015 rätselhafterweise von irrationalen Ängsten gebeutelten Patienten – Pardon – Staatsbürger Vorschub zu leisten, braucht es allerdings einiges an Hirnschmalz. Da die Außengrenzen des Landes bekanntlich nicht gesichert werden können und es daher nicht möglich ist, allerlei seltsames Volk daran zu hindern, ins wohlfahrtsstaatliche Paradies einzusickern und dort zur Bedrohung für Krethi und Plethi zu mutieren, bedarf es zahlreicher interner Sicherheitsmaßnahmen. Die stilsichere Errichtung schmucker Beton- und Drahtverhaue an Fußgängerzonen, rund um Volksfeste und Weihnachtsmärkte, gehören dazu. … Weiterlesen »


Warum unsere Demokratie dysfunktional ist – Wählen ohne Verantwortung

Veröffentlicht am Montag, 15. Oktober 2018

„Skin in the Game“ heißte der jüngste Bestseller aus der Feder des libanesischen Finanzmathematikers Nassim Nicholas Taleb („Black Swan“, „Antifragilität“). Die Kernthese des Buches lautet, dass Entscheidungen die unter der Voraussetzung getätigt werden, dass die dafür Verantwortlichen für die Folgen haften müssen, anders, nämlich überlegter und besser ausfallen, als wenn das nicht der Fall ist. Die Basis rationalen und verantwortungsvollen Handelns besteht darin, seine Haut riskieren zu müssen.

Jeder kleine Unternehmer gefährdet den Fortbestand seines Betriebes, wenn er schwerwiegende Fehlentscheidungen trifft – etwa hinsichtlich einer Investition oder einer Stellenbesetzung. Er wird das damit verbundene Risiko sorgfältig abschätzen und dann handeln. Wenn er falsch kalkuliert und/oder das Risiko fehlerhaft einschätzt, trägt er – und nur er – die Verantwortung dafür. Er haftet für die zivilrechtlichen Folgen seines Handelns und muss allenfalls strafrechtliche Konsequenzen (z. B. wegen fahrlässiger Krida) gewärtigen. Haftung und Verantwortung … Weiterlesen »


Große Herausforderungen und falsche Anreize – Der steinige Weg zur Vollbeschäftigung

Veröffentlicht am Sonntag, 14. Oktober 2018

Der Chef des Arbeitsmarktservices (AMS), Johannes Kopf, präsentierte In der Denkfabrik „Agenda Austria“ aktuelle Zahlen, Trends und Ausblicke im Hinblick auf die Beschäftigungslage in Österreich.

Insgesamt bietet sich ein recht positives Bild: Die Beschäftigtenzahlen steigen und die Zahl der Arbeitslosen sinkt seit mehreren Quartalen. Die aus Sicht der Arbeitnehmer große Attraktivität des Standorts Österreich zeigt sich u. a. daran, dass deutlich mehr Deutsche in Österreich arbeiten als Österreicher in Deutschland. Besonders auf Arbeitnehmer aus den Staaten des früheren Ostblocks übt die Alpenrepublik einen kräftigen Sog aus.

Die Zahl der beschäftigungslosen Jungen ist im Europavergleich gering, was auch mit der niedrigen Zahl der neu auf den Arbeitsmarkt kommenden Jugendlichen zu tun hat (Stichwort Geburtenrückgang). Andere Länder, wie beispielsweise Spanien, weisen bei sinkenden Beschäftigungszahlen deshalb eine dennoch sinkende Jugendarbeitslosigkeit aus, weil viele Junge auswandern (im Fall Spaniens häufig nach Lateinamerika).

Da die von der EU … Weiterlesen »