Die neuesten Meldungen:


EDIS und die italienische Krankheit – Deutschen und österreichischen Sparern droht neues Ungemach

Veröffentlicht am Montag, 23. April 2018

Im Schatten unbewältigter Migrationsprobleme, heißer und kalter Kriege, sowie allerlei anderer krisenhafter Entwicklungen, dräut eine weitere Gefahr, die von den Massenmedien bislang kaum thematisiert wird. Es handelt sich um die durch die marode italienische Bankenlandschaft bedingte Unsicherheit im Hinblick auf die Guthaben von Sparern in anderen Ländern der Union.

Wie es dazu kommt? Die Ursache dafür liegt in der geplanten „Europäischen Bankenunion“, die vorgeblich der Stabilität des europäischen Bankenwesens dienen soll. Die Konstruktion wird von drei Säulen getragen: Von einer einheitlichen Bankenaufsicht, einem gemeinsamen Mechanismus zur Abwicklung notleidender Banken und von einem auf den Namen EDIS (European Deposit Insurance Scheme) hörenden, europaweiten Einlagensicherungssystem. Kernanliegen des Vorhabens ist es, vertrauensbildend zu wirken und der Verunsicherung von Sparern entgegenzuwirken. In Wahrheit wird dieses Ziel aber nicht erreicht werden. Denn nicht wenige Fachleute kritisieren, dass mit EDIS infolge unbewältigter Altlasten – im Klartext: nicht … Weiterlesen »


Katholische Schwester für den Kopftuchzwang

Veröffentlicht am Sonntag, 15. April 2018

Die Erzdiözese Wien betreibt seit vielen Jahren einen Radiosender namens „Radio Klassik Stephansdom“. Wer, wie der Autor dieses Beitrags, klassischer Musik zugetan ist und auf politische Indoktrination durch in der Wolle gefärbte Linke verzichten möchte, wird innerhalb der bis ins Wiener Umland gehenden Reichweite des Senders nicht auf die Idee kommen, Ö1, den „Klassiksender“ des staatlichen Rotfunks zu hören. Der vermittelt unentwegt den Eindruck, man hätte es mit dem DDR-Radio aus den 70er-Jahren zu tun.

Allerdings: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Auch an kirchlichen Belangen nicht interessierte Radio-Stephansdom-Hörer, müssen gelegentlich Wortmeldungen diverser Kirchenfunktionäre über sich ergehen zu lassen. Immerhin gibt es für derlei Fälle ja einen Aus-Knopf.

Am sechsten April dieses Jahres kam zu morgendlicher Stunde die Präsidentin der Österreichischen Frauenorden, Schwester Beatrix Mayrhofer zu Wort, die mit Großteils haarsträubenden Argumenten gegen das von der Regierung kürzlich in Aussicht genommene … Weiterlesen »


Handelskriege kennen nur Verlierer

Veröffentlicht am Freitag, 6. April 2018

Nach dem sich verschärfenden kalten Krieg der EU- und Nato-Staaten gegen Russland dräut nun zu allem Überfluss auch noch ein veritabler Handelskrieg der USA gegen den Rest der Welt. Entgegen Präsident Trumps Überzeugung, diesen Handelskrieg gewinnen zu können, werden am Ende alle verlieren – auch die USA. Wer viel importiert, hat schließlich gute Gründe dafür. Wie also sollte ein Importstopp kräftig nachgefragter Güter den Amerikanern Gewinn bringen?

Der schottische Moralphilosoph Adam Smith legt in seinem 1776 erschienen Werk „Der Wohlstand der Nationen“, überzeugend dar, dass Arbeitsteilung eine der wesentlichen Grundlagen für breiten Wohlstand bildet. Denn wer sich bei der Arbeit auf seine besonderen Fähigkeiten konzentriert, produziert mehr und besser als einer, der vieles oder gar alles zu machen versucht. Diese Erkenntnis ist inzwischen zur Binsenweisheit geworden. Was aber im Kleinen innerhalb einer Dorf- oder Stadtgemeinschaft, oder innerhalb einer Staatsgrenze gilt, gilt … Weiterlesen »


Restriktive Waffengesetze und öffentliche Sicherheit

Veröffentlicht am Mittwoch, 4. April 2018

Es ist wieder passiert: Ein Schulmassaker. In den USA. Im Land der Waffennarren und einer allmächtigen Waffenlobby. Wieder wurde eine waffenfreie Zone zum Schauplatz einer blutigen Tragödie. Die Reaktion, die nach jeder Schreckenstat dieser Art zu erfolgen pflegt, besteht auch jetzt wieder in der Forderung nach strengeren Waffengesetzen – insbesondere nach einem Verbot halbautomatischer Büchsen. Denn Waffen töten. Keine Waffen – keine Toten. So funktioniert die Welt der „Liberalen“ jenseits des Atlantiks. In Europa sowieso.

Seltsam, dass keiner der in solchen Fällen so schnell mit Verbotsforderungen auftrumpfenden Kritiker einer freizügigen Waffengesetzgebung sich einmal die Frage stellt, weshalb derartige Vorfälle bevorzugt an Orten geschehen, an denen generelle Waffenverbote gelten. Wirken Verbote am Ende etwa doch nicht so gut, wie immer behauptet wird? Gibt es keine Bluttaten bewaffneter Täter in Kalifornien, New York City, Chicago oder Washington D.C., wo die strengsten Verbote gelten? … Weiterlesen »


Geld ist das Mittel zur Freiheit – Warum die hohe Politik das Bargeld verabscheut

Veröffentlicht am Montag, 26. März 2018

Nach Fjodor Dostojewski ist Geld geprägte Freiheit. In der Tat: Geld ist in einem modernen, arbeitsteiligen System – im Gegensatz zu einer auf Autarkie zielenden Subsistenzwirtschaft – unverzichtbar. Es ist nicht nur erforderlich, um die Kosten des täglichen Lebens zu bestreiten, sondern sein Besitz schafft zudem Möglichkeiten, persönliche Wünsche und Träume zu verwirklichen. Es dient dem „Streben nach Glück“.

Geld und sein Gebrauch wurden nicht erfunden. Es ist nicht das Ergebnis des Denkens und Planens, sondern es wurde „entdeckt“, indem man bestimmte Güter als allseits begehrt erkannte, und sie als Tauschmittel für alle möglichen anderen Dinge einzusetzen begann. Eine wesentliche Voraussetzung der Geldfunktion, ist daher die allgemeine Akzeptanz eines Gutes und das Vertrauen in seine Werthaltigkeit über den Tag hinaus. Nicht umsonst konnten sich die Edelmetalle Gold und Silber in den verschiedensten Kulturen als Tauschmittel durchsetzen. Die Kaufkraft von Gold hat … Weiterlesen »


Zinsen und Zombies – Der Fluch des Interventionismus

Veröffentlicht am Freitag, 23. März 2018

In einem kürzlich publizierten Papier weist die „Agenda Austria“ darauf hin, dass die von der Republik zu tragende Zinslast, trotz steigender Verschuldung seit vielen Jahren sinkt. Von 1995 bis 2016 sind die Staatsschulden um beachtliche 170 Milliarden Euro gewachsen und belaufen sich gegenwärtig auf rund 290 Mrd. Euro. Die Zinslast ist aber dennoch, nach einem im Jahr 2009 erreichten Gipfel – damals waren über neun Mrd. Euro an Zinsen fällig -, auf unter sieben Milliarden Euro p. a. gefallen. Was wir hier sehen, ist die Konsequenz der anhaltenden Nullzinspolitik der EZB, die auf ständige Geldmengenausweitung durch billige (Staats-)Verschuldung gerichtet ist.

Eine tolle Sache, nicht wahr? Ist es nicht herrlich, sich faktisch zum Nulltarif und theoretisch unbegrenzt, Geld leihen zu können? Nein, ist es nicht. Denn einerseits sinkt dadurch die Bereitschaft der Regierungen, eine im Sinne der Steuerzahler maßvolle Ausgabenpolitik zu betreiben: … Weiterlesen »


Wir Weicheier – Warum wir uns nicht mehr wehren können

Veröffentlicht am Freitag, 23. März 2018

Auf Einladung des Grazer Ares-Verlages und mit Unterstützung der Wiener FPÖ, hielt der israelische Militärhistoriker Martin Van Creveld, einen Vortrag zu der in alarmierender Weise schwindenden Wehrkraft der westlichen Länder, die er in seinem Buch „Wir Weicheier“ thematisiert.

Creveld fragt sich: „Wie kann es sein, dass Nationen, die bis zum Zweiten Weltkrieg für hunderte von Jahren nahezu die gesamte Welt beherrschten (nur Thailand und Äthiopien blieben von der westlichen Kolonisierung verschont), nicht mehr imstande sind, siegreich Kriege zu führen?“ Vom Verlust asiatischer und afrikanischer Kolonien, über eine desaströse Intervention in Suez, den Vietnamkrieg, bis hin zu den fatale Konsequenzen zeitigenden Militärabenteuern im Mittleren Osten und in Nordafrika, konnten die Westmächte entweder ihre militärischen Ziele nicht wie geplant erreichen oder erlitten sogar peinliche Niederlagen.

Creveld nennt eine Reihe von Gründen. In der Infantilisierung der westlichen Gesellschaften und der weitverbreiteten Neigung, die Jugend am … Weiterlesen »


Wirtschaftliche Freiheit bringt mehr als Entwicklungshilfe

Veröffentlicht am Freitag, 16. März 2018

Einmal jährlich veröffentlicht die konservative US-Denkfabrik „Heritage Foundation“, einen „Index der ökonomischen Freiheit“, in dem der wirtschaftliche Status und die Entwicklungstrends von 180 Staaten erhoben werden. Seit vielen Jahren steht zweifelsfrei fest, dass eine klar positive Korrelation zwischen dem in einer Gesellschaft herrschenden Wohlstand und der wirtschaftlichen Freiheit ihrer Mitglieder besteht.

Das in dem Index verwendete Maß der wirtschaftlichen Freiheit, wird durch vier Hauptelemente gebildet, die ihrerseits von insgesamt zwölf Einzelfaktoren bestimmt und gleich gewichtet werden:

► Rechtsstaatlichkeit (Eigentumsrechte, Regierungsintegrität, effektives

Justizsystem)

► Regierungsgröße (Höhe der Staatsausgaben, Steuerlasten, fiskalische Gesundheit)

► Regulatorische Effizienz (unternehmerische Freiheit, Arbeitsfreiheit, Geldfreiheit)

► Marktoffenheit (Handelsfreiheit, Investitionsfreiheit, Finanzfreiheit)

Wirtschaftliche Freiheit bedeutet das fundamentale Recht jedes Bürgers, seine Arbeit und sein Eigentum selbst zu kontrollieren. In einer Gesellschaft freier Bürger bestehen keinerlei hoheitliche Beschränkungen hinsichtlich deren Arbeitsleistung, Produktion, Art und Umfang ihres Konsums und ihrer Investitionen -, sofern gewisse Einschränkungen nicht erforderlich sind, um … Weiterlesen »


Buchempfehlung: Wenn der Wind sich dreht / Zeitfenster in eine neue politische Ära

Veröffentlicht am Montag, 12. März 2018

Ausgehend von der Feststellung eines Identitätsverlustes in den westlichen Gesellschaften, und deren aufgrund verschiedener Ursachen immer deutlicher werdenden Spaltung, unternehmen die Autoren den Versuch, eine Therapie zu finden, die dem negativen Trend Einhalt gebietet.

In der Medizin stehen vor jeder wirksamen Therapie Anamnese und Diagnose. Diesem Prinzip folgen auch die beiden Autoren der vorliegenden Publikation. Eine der Ursachen für die Spaltung unserer Gesellschaft, in der sich Menschen mit unterschiedlichen Weltsichten mit immer größerem gegenseitigem Unverständnis gegenüberstehen, sind die Pathologisierung und Kriminalisierung des politischen Gegners. Ein offener Diskurs wird dann am Ende unmöglich, wenn die Kategorien richtig und falsch durch Gut und Böse ersetzt werden. Der von den über die Deutungshoheit gebietenden Intellektuellen eingeengte Meinungskorridor, der als zulässig erachtete Positionen rigoros von den „nicht hilfreichen“ scheidet, führt zwangsläufig zur Erosion der Demokratie, die ja letztlich vom und für den Meinungspluralismus lebt.

Die immer … Weiterlesen »


Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren, verlieren Menschen ihre Freiheit

Veröffentlicht am Montag, 12. März 2018

Aggression, so belehrt uns das Internetlexikon Wikipedia, „…ist eine feindselig angreifende Verhaltensweise eines Organismus.“ Ein Aggressor ist folglich, wer einen feindseligen Angriff gegen Personen oder Sachen unternimmt. Kein Mensch, der seine fünf Sinne beisammen hat, würde jemanden, der keine feindseligen Angriffe unternimmt, als aggressiv bezeichnen. Was in aller Welt, geht also in den Köpfen von Leuten vor, die genau das tun? Welche verquere Logik treibt sie dazu?

Offensichtlich übt ein längerer Aufenthalt an den Schalthebeln der Brüsseler Machtzentrale, einen verderblichen Einfluss auf das Denkvermögen der Betroffenen aus. Er ist imstande, das Bewusstsein der Zentralbürokraten derart zu verändern, dass bestimmte Tatsachen scheinbar in ihr exaktes Gegenteil verkehrt werden. Derjenige, der seine Mitmenschen unbehelligt lässt und gegen diese keine feindseligen Angriffe unternimmt, gilt für die solcherart Verwirrten plötzlich als „aggressiv“.

So geschehen dieser Tage, als die Damen und Herren EU-Kommissare mit scharfer Kritik an … Weiterlesen »