Die neuesten Meldungen:


Vom Versagen der Zentralbank-Planwirtschaft

Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2019

Der gefährliche
Kampf gegen den Zins

Der ungekrönte
König des Schuldenkults und erfolgreiche Zerstörer des Spargedankens, EZB-Chef
Mario Draghi, hat, kurz bevor er das Zepter an die rabiate Bargeldgegnerin
Christine Lagarde übergibt, zum Abschied die Strafzinsen auf Guthaben von minus
0,4 auf minus 0,5 Prozent erhöht. Wer sein Geld nicht verprassen sondern
Kapital bilden will, wird also noch schwerer bestraft als bisher. So weit, so
schlecht.

Doch
das ist längst noch nicht alles: sobald die Briten die EU verlassen haben
werden (falls wir das noch erleben), wird sich für die „Nordländer“ in der EU
auf eine geld- und finanzpolitische Katastrophe anbahnen, da die notorischen
Schuldnerstaaten des Südens ihre Interessen dann völlig ungehemmt zulasten der
ersteren durchsetzen können. Die Umverteilung vom Norden zugunsten des „Club
Med“ wird sich weiter verstärken, weil die Zahler dann in der Minderheit sein
werden. Das wird die Sparer viele weitere Milliarden kosten und die maroden
Wirtschaftsstrukturen in Italien, Spanien und Griechenland – zum … Weiterlesen »


Waffenbesitz und das Recht auf Leben: Eine Grundsatzfrage

Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2019

In der Debatte über Restriktionen im Hinblick auf die Verbreitung
von Feuerwaffen in Privathand stützen beide Seiten sich sich meist auf
empirische Daten. Die Verbotsfraktion führt das plausibel erscheinende Argument
ins Treffen, dass eine höhere Zahl von Waffen in Privathand mehr Gewalt bedeuten
würde. Befürworter liberaler Waffengesetze kontern mit dem Hinweis auf
Untersuchungen, die diesem behaupteten Zusammenhang widersprechen. Der US-Ökonom John Lott („More
Guns, less Crime“), Noor F. Amin von der University of Maryland („Does
Firearm Control Mean Less Gun Related Crime: An Analysis of The Relationship
Between Gun Availability and Crime”) und der Kanadier Gary Mauser von der Simon Fraser University
Burnaby („Do Triggers pull Fingers? A Look at the Gun Misuse in Canada”), um nur ein paar
zu nennen, kommen zum Schluss, dass die Zahl der in Privathand befindlichen
Waffen nicht mit der Zahl der
Gewaltverbrechen korreliert.

Einem völlig anderen
Denkansatz folgt Timothy Hsiao, seines Zeichens Instructor of Philosophy and
Humanities at Grantham … Weiterlesen »


Eigentum macht frei

Veröffentlicht am Sonntag, 8. September 2019

Der Urheber des Spruchs „Arbeit macht frei“, der Philosoph und Publizist Heinrich Beta, wollte damit im Jahr 1845 der Emanzipation vom religiösen Glauben und von der Hörigkeit gegenüber fürstlichen Herrschern das Wort reden. Der Pfarrer und deutschnationale Autor, Lorenz Diefenbach, benutzte dieselben Worte im Jahr 1873 als Titel einer Erzählung. Schließlich schmückten die Nationalsozialisten die Portale ihrer Konzentrationslager mit diesen drei Worten. Besonders als Motto am Eingang von KZs offenbart sich – neben dem beispiellosen Zynismus der nationalen Sozialisten – zugleich die Fragwürdigkeit der Aussage selbst: Arbeit macht eben nicht frei – jedenfalls nicht unter der Fuchtel eines totalitären Regimes!

Ungeachtet der Zustände in Zwangsarbeitslagern erhebt sich die Frage, wieso Arbeit frei machen sollte – und wovon? Man muss durchaus nicht dem neoklassischen Menschenbild des „Homo oeconomicus“ anhängen um zu erkennen, dass Arbeit für die meisten Zeitgenossen einen „Disnutzen“ bedeutet, der … Weiterlesen »


Mindestlöhne und „Steuergeschenke“

Veröffentlicht am Montag, 2. September 2019

Über die Eigentumsfeindlichkeit der Genossen

In Wahlkampfzeiten ist, so scheint es, alles möglich. Was im Moment zwecks Stimmenmaximierung noch fehlt, ist die Ankündigung, demnächst zur Verteilung goldener Uhren zu schreiten. An kreativen Ideen zur Bereicherung der proletarischen Massen auf Kosten von Leistungsträgern im Allgemeinen und Unternehmern im Besonderen, fehlt es jedenfalls nicht. Als „soziale Umverteilung“ beschönigte Raubzüge gegen den Klassenfeind zählen – wie immer – zum Standardrepertoire aller neidgenossenschaftlich organisierten Linken. Im Land der Hämmer verhält es sich nicht anders.

Die österreichischen Sozialisten – allen voran ihre Führerin Rendi–Wagner – sind davon überzeugt, dass Politik nicht etwa Probleme, sondern stets Lösungen für die unter dem Joch des Turbokapitalismus darbenden Lohnsklaven liefert. Und die sehen nach den Vorstellungen der gelernten Tropenmedizinerin zum Bespiel so aus: 1.700 Euro monatlicher Mindestlohn für alle. Damit nicht genug, soll dieser Betrag den Werktätigen auch noch steuerfrei ausgehändigt … Weiterlesen »


Warum Gold wieder glänzt

Veröffentlicht am Freitag, 23. August 2019

1.408,02,- Euro kostet die
Feinunze Gold am 13. 8. 2019 um 08:30 Uhr. Der Preis für ein Kilo liegt zu
diesem Zeitpunkt bei 44.444.00,- Euro. Nach einer mehrjährigen
Seitwärtsbewegung hat der Preis des gelben Edelmetalls in den letzten Monaten
gewaltig zugelegt und strebt möglicherweise einem neuen Allzeithöchststand
entgegen. Das ist alles andere als ein Wunder, denn unsichere Zeiten treiben
stets den Goldpreis. So auch diesmal:

► Unabsehbare
Entwicklungen im aktuellen Handels- und Währungskrieg der USA gegen den Rest
der Welt und insbesondere gegen China.

► Der
bevorstehende Brexit und die wachsende Kriegsgefahr im Persischen Golf bilden
nicht zu unterschätzende Risikofaktoren für den Welthandel.

► Wie, wann und
zu welchen Peis die aktuellen Unruhen in Hongkong beigelegt werden könnten, ist
nicht abzusehen.

► Aktuelle
Meldungen über die Ausbildung einer veritablen Kreditblase in der
zweitwichtigsten Volkswirtschaft der Welt, China, steigern die Gefahr einer
weltweiten Wirtschaftskrise.

► Der
Wirtschaftsmotor Deutschlands, der stärksten Volkwirtschaft Eurolands, gerät
ins Stottern. Das von der politischen Klasse des Landes entfesselte
Kesseltreiben … Weiterlesen »


Wahlrecht für alle?

Veröffentlicht am Samstag, 3. August 2019

In der Tageszeitung „Der Standard“, die laut Eigen- und auch Fremddefinition zu den Qualitätsmedien Österreichs zählt, wurde am 7.7.2019 ein inhaltlich sehr fragwürdiger doppelseitiger Artikel publiziert, in dem sich die Autoren und die befragten Experten positiv zu einer Ausdehnung des Wahlrechts auf längerfristig in Österreich lebende Ausländer äusserten. Als ein Hauptargument für diese von ihnen vorgeschlagene Wahlrechtsänderung für die Nationalratswahlen führten sie an, dass sich immerhin über 1 Million Ausländer länger als 6 bis 10 Jahre im Lande aufhalten und diese Leute somit eine im Parlament nicht repräsentierte Bevölkerungsgruppe darstellen würden.

Meinungsfreiheit und Redlichkeit

Diese Meinung kann man natürlich haben. Aber man sollte dann immer auch dazu sagen, dass das Wahlrecht ein ganz exklusives und den Staat konstituierendes, geradezu fundamentales rechtliches Instrument ist, weil ja davon die Existenz und Funktionstüchtigkeit jeder Nation abhängt. Anders gesagt: Jede Staatsbürgerschaft ist notwendigerweise immer auch Ausschluss – … Weiterlesen »



Wahlkampf in Österreich: Die Mutter aller Schlammschlachten

Veröffentlicht am Donnerstag, 1. August 2019

Alle gegen
Basti

Unverhofft kommt oft. Nachdem
der Strahlemann der ÖVP, Kurzzeitkanzler Kurz, eine gut funktionierende
Koalition mit den Freiheitlichen aus bis heute nicht nachvollziehbaren Gründen
in die Luft gesprengt hat, läuft´s für ihn nicht mehr ganz so glatt, wie er
sich das vorgestellt hat. Die ebenso intelligente wie charismatische
Ex-SPD-Anführerin Andrea Nahles, würde diesen Umstand wohl so kommentieren: Bätschi!

Nach dem Abgang
von Christian Strache als Vizekanzler, gehörte keine weitere durch die
„Ibiza-Affäre“ belastete Person der Regierung an. Warum Kanzler Kurz also auch
noch den Kopf des daran unbeteiligten und nur bei linken Medienschaffenden und
Bobos unbeliebten Innenministers Herbert Kickl forderte, was in der Folge zum
Koalitionsbruch führte, ist bis heute rätselhaft. Diese Frage wurde auch durch Kurz´
zuletzt in der ZIB2 abgesonderten, fadenscheinigen Erklärungsversuche nicht plausibel
beantwortet.

Das seit Jörg
Haider zweifellos größte Polittalent der Alpenrepublik hat sich in gleich
mehrerer Hinsicht verspekuliert: Zweifellos hat er – nach einem unmittelbar
nach dem „Ibiza-Skandal“ erfolgreich geschlagenen Europawahlkampf … Weiterlesen »


Kapital, Löhne und Wettbewerbsfähigkeit

Veröffentlicht am Samstag, 6. Juli 2019

Arbeit spielt im Hinblick auf den in einer Volkswirtschaft herrschenden Wohlstand eine deutlich geringere Rolle als Kapital. Das mag manchen Zeitgenossen nicht auf Anhieb einleuchten, wird aber sofort deutlich, wenn man sieht, wie gering die Einkommen von durchaus hart arbeitenden Menschen ausfallen, wenn ihnen kein oder nur wenig Kapital (in Form von Maschinen und Anlagen) zur Verfügung steht. Viele Länder der Dritten Welt sind nicht deshalb arm, weil dort keiner arbeitet, sondern weil zu wenig Kapital verfügbar ist.

Auch
die Vorstellung, dass es nur guter, innovativer Ideen bedarf, um eine
Volkswirtschaft voranzubringen, ist falsch. Am Ende kommt es doch darauf an,
die Ideen (meist verrückter Spinner, gelegentlich aber doch genialer Visionäre)
zu finanzieren. Es mangelt also meist
nicht an (guten?) Geschäftsideen, sondern weit eher am Kapital risikobereiter
Inverstoren.

In
hoch entwickelten, arbeitsteiligen Industriestaaten fällt ins Auge, dass jene
Tätigkeiten, die mit hohem Kapitaleinsatz verbunden sind (der allerdings ein
entsprechendes Ausbildungsniveau … Weiterlesen »


Das Dilemma der Liberalen

Veröffentlicht am Mittwoch, 3. Juli 2019

Liberale und
Libertäre stehen vor mehreren Problemen. Eines der am schwersten wiegenden ist
ihr meist vergebliches Bemühen, gegen Gefühle mit rationalen Argumenten
ankämpfen zu wollen. Der Sozialismus in all seinen verführerischen Facetten
verströmt eben jede Menge „soziale Wärme“ und fühlt sich einfach gut an. Karl
Marx: „Jeder nach seinen Fähigkeiten und
jedem nach seinen Bedürfnissen.“ Super. Was haben die Liberalen dagegen
anzubieten? Freiheit – bei voller Verantwortung für Fehlentscheidungen und allen
damit verbundenen Risiken. Absolut uncool. Der Analyse dieser Problematik
wurden von den besten Köpfen bereits ganze Bibliotheken gewidmet. Weitgehend
vergebens, weil der Kreis der dadurch angesprochen klein ist und das heiße
Bemühen sich somit aufs Predigen zu den bereits Bekehrten beschränkt.

Ein
kürzlich eingegangener Leserbrief eines wohlwollenden Kritikers nimmt ein ganz
spezielles Problem aufs Korn, das hiermit genannt und zur Diskussion gestellt
sei. Es geht um die Frage des Umgangs der Liberalen mit der Macht.

„Sie und alle Ökonomen, egal
welcher Richtung, machen für meine Begriffe … Weiterlesen »


Der Endsieg der 68er

Veröffentlicht am Freitag, 14. Juni 2019

Ausgeraucht!

Um einem dringenden
Bedürfnis abzuhelfen, gibt es ein neues Verbot! Die knapp 900.000 Unterzeichner
des „Anti-Raucher-Volksbegehrens“ des Jahres 2018 dürfen sich freuen. Das Ende
der bürgerlichen Regierungskoalition markiert zugleich das Ende der freien
Entscheidung mündiger Bürger – zumindest, was das Rauchen in Gaststätten
angeht.

„Das Private ist politisch“ behaupteten
die 68er, die nicht weniger als die Zerstörung der bis dahin herrschenden,
bürgerlichen Ordnung im Sinn hatten. Auf dieser revolutionären Welle reitend,
wollte Österreichs Kanzler Bruno Kreisky, der Lumpazivagabundus der Zweiten
Republik, „alle Bereiche mit Demokratie
durchfluten“. „Mehr Demokratie wagen“
wollte zur selben Zeit der nicht minder zeitgeistig-erfolgreiche Willy Brandt
in Deutschland. Bis heute zielen die Sozialisten in allen Parteien auf die
Beseitigung jeden Rückzugsraumes, in dem das demokratisch-sozialistische Kollektiv
nichts zu melden hat und wo individuelle Entscheidungen privater Akteure gelten.

Auch
Linke können dazulernen. Von besonders schlichten Gemütern in ihren Reihen abgesehen,
die auch heute noch von der Kollektivierung von Immobilien und
Produktionsmitteln träumen, haben auch sie begriffen, … Weiterlesen »