Die neuesten Meldungen:


Über die Schamlosigkeit der Redakteurszunft öffentlich-rechtlicher Sender

Veröffentlicht am Montag, 11. September 2017

Dass die Schamlosigkeit der in öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten tätigen Redakteure selbst die von Straßenhuren um mehrere Längen übertrifft, dürfte jedermann erkannt haben, der ihre politische Berichterstattung und die von ihnen moderierten Diskussionssendungen verfolgt. Eine Grundtugend des guten Journalismus, nämlich sich keinesfalls mit einer Sache gemein zu machen, auch nicht mit einer vermeintlich guten, sondern vielmehr nach bestem Wissen und Gewissen neutral und objektiv über die Geschehnisse zu berichten, ist völlig verloren gegangen. Die Einseitigkeit der „Berichterstattung“, der totale Siegeszug eines von jedem Berufsethos befreiten Meinungsjournalismus, ist kaum noch zu ertragen. Die Parteinahme für Regierungs- und/oder Linkspolitiker nimmt mittlerweile Formen an, die sich von der in allerlei asiatischen oder lateinamerikanischen Despotien üblichen kaum noch unterscheiden.

Selbstverständlich sind auch Redakteure Menschen aus Fleisch und Blut. Dass sie für die einen Sympathien und für die anderen Ablehnung empfinden, ist ihnen zuzugestehen und sei ihnen auch … Weiterlesen »


Buchrezension: 1866 – Königgrätz

Veröffentlicht am Montag, 11. September 2017

Mit dem Ortsnamen Königgrätz, verbindet der einigermaßen geschichtsinteressierte Zeitgenosse, in erster Linie den Begriff „Zündnadelgewehr“. In der Tat trug die modernere Infanteriebewaffnung der preußischen Truppen, einen wichtigen Teil zu ihrem Triumph über die mit Vorderladern ausgerüsteten Österreicher bei. Schwerer als dieser zweifellos vorhandene technische Vorteil, wog jedoch das strategische Können des preußischen Oberbefehlshabers Helmuth von Moltke, der fünf Jahre später, bei Sedan, seinen größten Erfolg im deutsch-französischen Krieg erringen sollte.

Der Autor beleuchtet indes auch zahlreiche andere Gründe, die zu dem am 3. Juli 1866 erlittenen Debakel der österreichischen Nordarmee beitrugen. Da war einmal das geopolitische Genie Bismarcks, der alles daran setzte, ein geeintes Deutsches Reich unter preußischer Führung zu schaffen. In einem solchen Konstrukt war für den Vielvölkerstaat Österreich kein Platz – sosehr Kaiser Franz Josef sich auch als „deutscher Fürst“ fühlen mochte. Der von Preußen und Österreich 1864 gemeinsam … Weiterlesen »


Steuerharmonisierung! – Der feuchte Traum jedes Etatisten

Veröffentlicht am Sonntag, 3. September 2017

 

Es wird wohl noch lange ein Rätsel bleiben, wie Emmanuel Macron, ein geradezu archetypischer Protagonist der Finanzindustrie, es schaffen konnte, von so gut wie allen Medien und Intellektuellen innerhalb und außerhalb Frankreichs als Lichtgestalt im Kampf gegen das Böse – verkörpert durch die rechte Nationalistin Marine Le Pen – aufgebaut und in der Folge mit großer Mehrheit ins Amt des französischen Staatspräsidenten gewählt zu werden. Denn spätestens mit dem Ausbruch der weltweiten Schulden- und Finanzkrise anno 2008, erfreuen sich Investmentbanker (Macron war jahrelang für die Pariser Rothschild-Investmentbank tätig) gemeinhin eines Beliebtheitsgrades, der selbst von Waffenschiebern oder Mädchen- und Rauschgifthändlern nur schwer unterboten werden kann. Die Champions der Finanzindustrie gelten doch als Inkarnation des „Neoliberalismus“ (was auch immer damit gemeint sein mag) und des „Turbokapitalismus“ – und beides ist bekanntlich des Teufels. Wie einer aus diesem Umfeld sich des Wohlwollens aller … Weiterlesen »


Die Nationalratswahl rückt näher: Auf zur Wählerbestechung und -täuschung

Veröffentlicht am Donnerstag, 24. August 2017

Vorwahlzeiten kommen die wenigen verbliebenen und weiterhin ständig weniger werdenden Nettosteuerzahler Österreichs, gewohntermaßen teuer zu stehen. Kurz vor Torschluss werden von der Regierung regelmäßig wunderbare Geschenkpakete geschnürt. Das laufende Jahr bildet da keine Ausnahme. Ohne jede Notwendigkeit, von der zur Stimmenmaximierung erforderlichen Wählerbestechung abgesehen, wird von der abgewirtschafteten rotschwarzen Koalition nun eine außertourliche Pensionserhöhung beschlossen. Um genau zu sein, natürlich nur für die Bezieher kleinerer Renten, was der Sache ein ungemein „soziales“ Bild verleiht. Welche an einer demokratischen Wiederwahl interessierte Regierung kann schon der Versuchung widerstehen, sich ums Geld fremder Leute Geld als Wohltäter zu gerieren?

Dass im Zuge der anstehenden Pensionsaufbesserung nun ausgerechnet diejenigen, die am wenigsten oder gar nichts zum Erhalt des SV-Systems beigetragen haben, dafür auch noch mit überproportionalen Wohltaten belohnt werden, kann indes nur ein in der Wolle gefärbter Sozi als gerecht erachten. Denn im Gegenzug sollen … Weiterlesen »


Deutschland anno 2017: Die Lust zur Selbstzerstörung

Veröffentlicht am Mittwoch, 16. August 2017

Wir Österreicher haben es gut. Immerhin war Österreich „…das erste Opfer der nationalsozialistischen Angriffspolitik“, wie die Moskauer Deklaration von 1943 beschied. Wie praktisch, dass wir listigen Austriaken es zudem verstanden haben, Beethoven zum Österreicher und Adolf den Braunen zum Deutschen zu machen. Dass im Jahr 1934 der österreichische Kanzler Engelbert Dollfuß unverhofft einem Mordanschlag eines Rollkommandos illegaler Nationalsozialisten zum Opfer fiel, war, außer für ihn selbst, nachgerade als historischer Glücksfall zu werten. Wie gesagt: Wir waren’s nicht – ehrlich! Wir waren Opfer, keine Täter.

Die Deutschen dagegen, haben leider die Arschkarte gezogen. Sie werden die einzigartige Schuld auch in 1.000 Jahren nicht loswerden, die ein verbrecherisches Regime in der Zeit von 1933 bis 1945 auf sie geladen hat. Der jüdische Intellektuelle Elie Wiesel, hat diesem Umstand in einem Aufsatz im Jahre 1986 Rechnung getragen, in dem es heißt: “Every Jew, somewhere … Weiterlesen »


Buchempfehlung: Österreichs Kriegshelden

Veröffentlicht am Mittwoch, 16. August 2017

„Kriege mögen andere führen, du, glückliches Österreich, heirate!“ Dieses mutmaßlich aus der Zeit von Kaiser Maximilian I. stammende Zitat, das die über viele Jahrhunderte erfolgreich betriebene Heiratspolitik der Habsburger charakterisiert, sagt zugleich einiges über das Fremd- und Eigenbild des österreichischen Militärs aus. Im scharfen Gegensatz zu „den Preußen“, von denen man weiß, dass sie mit Kommissstiefeln an den Füßen geboren werden, traut man dem austriakischen „Kamerad Schnürschuh“ kein sonderliches Talent für militärisch Belange zu. Zu Unrecht, wie das vorliegende Buch belegt.

Der Autor präsentiert eine Reihe hochverdienter „Landsknechte, Haudegen, Feldherren“ (so der Untertitel), die die Geschichte Österreichs im Lauf vieler Jahrhunderte durch ihr taktisches Geschick und strategisches Genie zum Teil entscheidend beeinflusst haben. Nur wenige der beschriebenen Männer dürften dem durchschnittlich informierten Zeitgenossen unserer Tage bekannt sein. Ausnahmen davon bilden wohl Prinz Eugen, Feldmarschall Radetzky und Andreas Hofer. Doch wer kann … Weiterlesen »


Versagen der Sozialpartner – von SPÖ, ÖVP und GRÜNE als Erfolg verkauft

Veröffentlicht am Samstag, 12. August 2017

Die Auftraggeberhaftung (in betroffenen Fachkreisen „AGH“ genannt).

Ursprünglich eine Idee, um Lohndumping, Sozialversicherungs- und Steuerbetrug (Lohn- und Sozialdumping) zu bekämpfen. Hierfür hatte man Verbündete gesucht.
Diese Verbündeten wirken jedoch nicht freiwillig mit. Schlimmer noch. Diese unfreiwillig Verbündeten, ich nenne sie Staatsopfer, sind selbst in Gefahr, trotz aller Vorsicht und in Erfüllung der mit der AGH verbundenen gesetzlichen Vorgaben in den Sog der Finanzkriminalität gezogen zu werden.

Unternehmen, insbesondere junge, sind noch mehr den kriminellen Organisationen ausgeliefert und befinden sich sprichwörtlich damit bereits – zusätzlich zu den ohnehin schon für Unternehmensgründung abschreckenden anderen Auflagen – mit 1 1/2 Beinen im Gefängnis. Dass mit diesem Gesetz wieder einmal die Kräfte des freien Marktes ausgehebelt wurden und es somit zu erheblichen Verzerrungen kommt, wird in einem anderen Beitrag des Autors dieser Zeilen zu erfahren sein. Erwähnenswert ist auch, dass bei Stasi-ähnlichen Kontrollen mehr bewaffnete Polizei anzutreffen … Weiterlesen »


Buchempfehlung: Was Sie über Inflation wissen sollten

Veröffentlicht am Mittwoch, 9. August 2017

Das bereits im Jahr 1960 in englischer Sprache erschienene Buch des liberalen Journalisten, Buchautors und Keynes-Kritikers Henry Hazlitt, liegt nun auch auf Deutsch vor. Abgesehen von einigen, auf spezifisch US-amerikanische Ereignisse bezogene Passagen, hat das Werk bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt – ganz im Gegenteil. Hatten einst noch viele Menschen zumindest ein Gefühl dafür, dass Inflation ihre Geldvermögen bedroht, ist es heute die von Notenbankern und schuldensüchtigen Regierungen als Teufel an die Wand gemalte Deflation, die – völlig unbegründet – Sorgen verursacht. Mit der ihm eigenen Gabe, auch komplexe Sachverhalte, die sich dem Verständnis des in Fragen der Geldtheorie gemeinhin unbeleckten Otto Normalverbrauchers entziehen, auf allgemein klare Weise zu erläutern, beschäftigt sich der Autor hier mit einem der wichtigsten Phänomene moderner Volkswirtschaften.

Kaum ein anderer in der Nationalökonomie gebrauchter Begriff, wird so unterschiedlich interpretiert, wie der der Inflation. Hazlitt … Weiterlesen »


Wahlprogramm der Sozialisten: Eine Bankrotterklärung

Veröffentlicht am Sonntag, 6. August 2017

Am 15. Oktober gibt es in Österreich vorgezogene Wahlen zum Nationalrat. Das soeben präsentierte Wahlkampfprogramm der SPÖ, steht unter dem originellen Motto „Programm für Wohlstand, Sicherheit und gute Laune“. Ob es Ausfluss purer Verzweiflung ist, die die Sozialisten dazu treibt, einen derart hirnrissigen Titel zu wählen, ob sie neuerdings einen Kabarettisten zum Wahlkampfmanager bestellt haben, oder ob sie damit lediglich die Schlichtheit ihrer Gemüter in ihrer ganzen Pracht präsentieren wollen, wissen wir nicht.

Wer es sich antut, das 200-Seiten Elaborat durchzublättern, erkennt schnell, was den Genossen vorschwebt. Wenn sie nämlich das Thema Steuern in den Mittelpunkt rücken, wie in diesem „Entwurf“ geschehen, können sich die Leistungsträger schon einmal warm anziehen. Und richtig – die Wiedereinführung (der von SP-Finanzminister Lacina einst abgeschafften, bzw. ausgesetzten) Erbschafts- und Vermögenssteuern, bildet einen Angelpunkt. Wieder wird auf das zentrale Element des Sozialismus, den Neid der vermeintlich … Weiterlesen »


Mindestlohn für alle! – Noch so ein Sieg der Gewerkschaft, und wir sind erledigt

Veröffentlicht am Montag, 31. Juli 2017

Nachdem die von den Sozialisten geführte Regierung damit gedroht hatte, einen gesetzlichen Mindestlohn festzusetzen, falls die Sozialpartner sich nicht auf einen solchen einigen könnten, bestand Zugzwang. Nun ist es soweit: Die Gewerkschaft hat bei den Verhandlungen über die Zwangsinteressenvertretung der Unternehmer, man ist versucht zu sagen – erwartungsgemäß – triumphiert. Innerhalb von fünf Jahren sind für Vollzeitarbeit in allen Branchen künftig Mindesttariflöhne von 1.500,- Euro monatlich zu bezahlen. Die Arbeitgeberseite hat sich dagegen mit vagen Zusagen für eine künftige Arbeitszeitflexibilisierung abspeisen lassen. Dass es im von Touristen wimmelnden Wien jemals möglich sein sollte, auch an Sonntagen einzukaufen, wie das im Rest der zivilisierten Welt möglich ist, werden die Stalinisten von der Gewerkschaft wohl auch in Zukunft zu verhindern wissen.

Der Effekt von Mindestlöhnen wurde bereits hinreichend intensiv erforscht, um zu wissen, dass er nichts bringt – zumindest nichts Gutes. Gewerkschafter und … Weiterlesen »