Die neuesten Meldungen:


Der Endsieg der 68er

Veröffentlicht am Freitag, 14. Juni 2019

Ausgeraucht!

Um einem dringenden
Bedürfnis abzuhelfen, gibt es ein neues Verbot! Die knapp 900.000 Unterzeichner
des „Anti-Raucher-Volksbegehrens“ des Jahres 2018 dürfen sich freuen. Das Ende
der bürgerlichen Regierungskoalition markiert zugleich das Ende der freien
Entscheidung mündiger Bürger – zumindest, was das Rauchen in Gaststätten
angeht.

„Das Private ist politisch“ behaupteten
die 68er, die nicht weniger als die Zerstörung der bis dahin herrschenden,
bürgerlichen Ordnung im Sinn hatten. Auf dieser revolutionären Welle reitend,
wollte Österreichs Kanzler Bruno Kreisky, der Lumpazivagabundus der Zweiten
Republik, „alle Bereiche mit Demokratie
durchfluten“. „Mehr Demokratie wagen“
wollte zur selben Zeit der nicht minder zeitgeistig-erfolgreiche Willy Brandt
in Deutschland. Bis heute zielen die Sozialisten in allen Parteien auf die
Beseitigung jeden Rückzugsraumes, in dem das demokratisch-sozialistische Kollektiv
nichts zu melden hat und wo individuelle Entscheidungen privater Akteure gelten.

Auch
Linke können dazulernen. Von besonders schlichten Gemütern in ihren Reihen abgesehen,
die auch heute noch von der Kollektivierung von Immobilien und
Produktionsmitteln träumen, haben auch sie begriffen, … Weiterlesen »


Aus Angst vor der Freiheit: Wohlstandsabbau durch Regulierung

Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Mai 2019

Blickt man in der Geschichte
zurück, waren es stets die Zeiten wirtschaftlicher Freiheit, die breiten
Wohlstand ermöglichten. Umgekehrt waren es stets Phasen maximaler Regulierung,
die den gegenteiligen Effekt hatten. Hochentwickelte, arbeitsteilig
organisierte Gesellschaften profitieren von der Freiheit des Einzelnen,
wirtschaftlich selbstbestimmt zu handeln. Regierungseingriffe in die
Wirtschaftsabläufe hemmen Innovation und Fortschritt – am Ende zum Nachteil aller Marktakteure.

Der ehemalige
Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, hat sich eingehend mit der
Wechselwirkung zwischen Freiheit und Wohlstand auseinandergesetzt und seine
Gedanken in einer vom „Austrian Institute
of Economics and Social Philosophy“ organisierten Veranstaltung im Wiener Haus
der Industrie präsentiert.

Das
durchschnittliche Prokopfeinkommen hat sich seit dem Jahr Null bis zum Beginn
der Industriellen Revolution kaum verändert. Erst der durch Kapitalakkumulation
ermöglichte, im 19. Jahrhundert stark an Fahrt gewinnende Übergang von der
Agrar- zur Industriewirtschaft, hatte eine gewaltige Aufwärtsentwicklung zur
Folge, die sich im 20. Jahrhundert weiter verstärkte. Die durch die
„kapitalistische“ Produktionsweise ermöglichte Produktivitätssteigerung ging
mit einer starken Zunahme der Lohneinkommen … Weiterlesen »


Nach dem Koalitionsende in Österreich: Basti allein zu Haus

Veröffentlicht am Montag, 20. Mai 2019

Kanzler Kurz (ÖVP) hat nach einer Schrecksekunde seinem Koalitionspartner von der FPÖ die Zusammenarbeit aufgekündigt und geht in Neuwahlen. Der Anlass: eine jetzt der Öffentlichkeit zugespielte, zwei Jahre alte Videoaufzeichnung einer Begegnung Parteichef Straches mit einem als Tochter eines „russischen Oligarchen“ getarnten Agent Provocateur. Zum Zeitpunkt der Zusammenkunft war Strache noch nicht in Regierungsverantwortung. Alle damals – offenbar im Suff – getätigten Zusagen und Ankündigungen sind somit als das zu werten, was sie faktisch sind: Schall und Rauch. Worte sind nun einmal etwas anderes als Taten. Offenbar wurde niemand geschädigt. Kein Cent ist – an wen auch immer – geflossen.

Viel
Lärm um nichts also? Nein, zweifellos nicht. Der nun als Vizekanzler in
Regierungsverantwortung stehende H. C. Strache ist durch diese Aufzeichnung schwer
kompromittiert. Dass diese illegal angefertigt und nun von vorerst unbekannten
Akteuren gezielt als politische Waffe in einem Wahlkampf eingesetzt wurde,
ändert daran nichts. … Weiterlesen »


Buchbesprechung: Das IQ-Gen

Veröffentlicht am Donnerstag, 16. Mai 2019

Wer als staatlich besoldeter Wissenschaftler an seinem Posten hängt und Karriere machen will, muss entweder um bestimmte Forschungsgebiete einen weiten Bogen machen, oder liefern, was die jeweiligen Machthaber – und Geldgeber – wünschen. Das war in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften niemals anders, gilt mittlerweile aber auch im Bereich der Naturwissenschaften, wie etwa das Beispiel der rezenten „Klimaforschung“ überdeutlich zeigt. Der Genetiker Volkmar Weiss gehört offensichtlich nicht in die Kategorie jener willfährig-korrupten Weicheier, die wissenschaftliche Erkenntnisse unter das Primat der Politik stellen. Was er hier vorlegt, bricht nämlich gleich eine ganze Reihe von Tabus und widerspricht so gut wie allen Regeln der politischen Korrektheit. Es zu unternehmen, die Intelligenz von Menschen zu messen, ist ja allein schon schlimm genug. Darüber hinaus aber auch ihre Vererbbarkeit zu behaupten und dies auch noch mit einer Fülle empirischen Materials zu untermauern, ist aus Sicht … Weiterlesen »


„Modern Monetary Theory“

Veröffentlicht am Donnerstag, 16. Mai 2019

Geldtheoretischer Voodoo-Zauber

In Zeiten um
sich greifender Diesel-Phobie, kollektiver Klimawandelhysterie, planmäßiger
Desinformation durch linke Massenmedien und hoheitlicher Bestrebungen zur
Errichtung eines totalen Kontroll- und Überwachungsstaates, kann es nicht
verwundern, wenn zugleich auch noch die letzten verbliebenen Reste ökonomischer Vernunft entsorgt werden.

Symptomatisch
für letzteres ist die von US-amerikanischen Linken propagierte „moderne
Geldtheorie“ (MMT), die es ermöglichen soll, Amerika schlagartig von jeder Art
von Mangel zu befreien, indem sie die Mittel für die Umsetzung einer
Zweitauflage des einst von der sozialfaschistischen Administration F. D.
Roosevelts initiierten „New Deal“ bereitstellen soll.

Der phantastische Grundgedanke, der einst bereits von Alan Greenspan, zu dieser Zeit Chef der US-Notenbank, formuliert wurde: Staaten, die über die Geldproduktion gebieten, können niemals pleitegehen, da sie jede beliebige Menge Geld drucken können, um ihre Schulden zu bezahlen. Von dieser prinzipiell richtigen Feststellung ist es offensichtlich nur ein kleiner Schritt zur Illusion, mit einer Ausweitung der Geldproduktion den Stein der Weisen gefunden … Weiterlesen »


Die Ultra-Nationalisten

Veröffentlicht am Sonntag, 12. Mai 2019

GastkommentarPrim. em. Dr. Marcus T. Franzhttps://www.thedailyfranz.at

„Das letzte, was wir brauchen, ist eine freiwillige Verzwergung. Nationale Souveränität, wie sie von manchen in der Politik beschworen wird, ist im 21. Jahrhundert eine Illusion. Jedenfalls für europäische Staaten. Jeder europäische Staat ist im Weltmaßstab ein Kleinstaat.“ 

Das sagte niemand geringerer als der österreichische Bundespräsident Van der Bellen anlässlich eines Meetings in Wien, das von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik organisiert wurde. Auch der deutsche und der slowakische Präsident waren anwesend.

Ein Affront der Sonderklasse

Dass die Worte Van der Bellens eine Ungeheuerlichkeit und einen Affront gegen den souveränen österreichischen Staat und sein Volk darstellen, braucht man nicht näher zu erklären. Wenn ein Staatsoberhaupt die Souveränität von Staaten als Illusion bezeichnet – ist er dann als oberstes Organ des Staates nicht ebenfalls eine Illusion? In der psychologischen Fachsprache wird die Illusion auch als Verkennung der Realität definiert. Man … Weiterlesen »


Alter schützt vor Torheit nicht

Veröffentlicht am Sonntag, 14. April 2019

Jean Zieglers antikapitalistischer Kreuzzug

Die liberale Marktwirtschaft, oder, wie deren Feinde sagen, „der Kapitalismus“, war und ist die wirkungsvollste Wohlstandsproduktionsmaschine aller Zeiten. Kein anderes System führt zu einer so effizienten Allokation der Ressourcen als das auf privatem Eigentum an den Produktionsmitteln und auf bürgerlicher Vertragsfreiheit basierende Wirtschaftssystem der westlichen Welt. Ob der autoritäre Staatskapitalismus, der als Gegenentwurf in China praktiziert wird, eine dauerhaft erfolgreiche Alternative darstellt, wird die Zukunft weisen. Am Beginn des 21. Jahrhunderts sind Hunger und Elend überall dort in der Welt besiegt, wo nach kapitalistischen Grundsätzen gewirtschaftet wird. Nur da, wo sozialistischer Schlendrian, Korruption und/oder auf Klasse, Rasse oder Religion beruhender Kollektivismus herrscht, wird auch heute noch gehungert. Nach der Abkehr vom dogmatischen Sozialismus, ist allein in China ein zuvor ungekannter Massenwohlstand ausgebrochen. Hungerkatastrophen, wie sie beispielsweise durch die Kollektivierung der Landwirtschaft in der Sowjetunion (1929 – … Weiterlesen »


Marktwirtschaft oder Staatsinterventionismus

Veröffentlicht am Sonntag, 7. April 2019

Mises oder Keynes

In einem kürzlich von Beatrix
von Storch (AfD) mit dem in Angers in Frankreich lehrenden
Volkswirtschaftsprofessor Jörg Guido Hülsmann geführten Interview, geht es
neben grundsätzlichen Fragen zum Schuldgeldsystem, speziell um die Zukunft des
Euro.

Daran, dass es
den Euro in zehn Jahren noch geben wird, besteht für den auf dem Boden der
Österreichischen Schule der Ökonomik stehenden Fachmann kein Zweifel. Die
Euro-Rettung mittels expansiver Geldpolitik der EZB war nämlich durchaus „erfolgreich“.
Sie wird es seiner Meinung nach auch weiterhin sein – nämlich so lange, wie es
Kapital umzuverteilen gibt. Den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, wann es damit
vorbei sein und eine dramatische Systemkorrektur eintreten wird, ist schwierig
bis unmöglich.

Auf die Frage
nach der – trotz beispielloser Geldmengenausweitung durch die Zentralbanken –
nach wie vor ausbleibenden allgemeinen
Preisinflation, weist Hülsmann auf
die explodierenden Immobilienpreise und die seit Jahren steigenden Aktienkurse
hin, die als eine Konsequenz der neu geschaffenen Liquidität zu verbuchen sind.
In einer zinsenlosen Welt flüchtet … Weiterlesen »


Eine Frage der Identität

Veröffentlicht am Dienstag, 2. April 2019

Überleben oder Untergehen

Geht
es nach den politischen Eliten und deren Verstärkern in den Massenmedien, gibt
es gar nichts Öderes als „völkische Homogenität“. Für die
zeitgeistig-Progressiven besteht gar kein Zweifel daran, dass es gilt, eine
möglichst „bunte“ Gesellschaft anzustreben. Je heterogener der Bevölkerungsmix,
desto größer der Fortschritt, heißt es. Beweise für diese Behauptung wurden und
werden niemals beigebracht, was auch kein Wunder ist, denn: Es gibt keine.

Fortschritt hat nichts mit inhomogenen Gesellschaftsstrukturen
zu tun– ganz im Gegenteil. Terroranschläge à la 9/11, Bataclan, Nizza, Breitscheidplatz
und jüngst Christchurch sind nämlich die offensichtliche Folge einer mutwillig
und unbedacht herbeigeführten und von linken Träumern beklatschten „Buntheit“.
Während die den freizügigen Westen stürmenden Afroorientalen alle Frauen am liebsten
ins Haus und an den Herd verbannen, in der Öffentlichkeit verschleiern und
Europa um 1.400 Jahre in die Vergangenheit katapultieren wollen, scheint es
manchem Kafir – wie das Beispiel Christchurch unzweideutig belegt –
mittlerweile etwas zu bunt zu werden. Um keinerlei absichtliche
Missverständnisse … Weiterlesen »


Ein Fall von erfolgreicher Notwehr

Veröffentlicht am Sonntag, 24. März 2019

Die
gesetzeskonforme Möglichkeit der Bürger, Waffen zu besitzen und zu führen, ist
ein zuverlässiger Indikator zur Bewertung des Verhältnisses zwischen Ober- und
Untertanen. Liberale Herrschaft – gleich ob feudal, monarchisch oder
demokratisch verfasst – , hat kein Problem damit, mündige Bürger in Waffen zu
sehen.

Machiavelli
führt in seinem Werk „Der Fürst“ aus: „Man
wird demnach nie finden, daß ein neuer Fürst seine Untertanen entwaffnet hätte;
im Gegenteil, wenn er sie unbewaffnet fand, hat er sie immer bewaffnet; denn
indem du sie waffnest, werden jene Waffen erst dein; es werden treu Die dir
verdächtig sind, und die zuvor treu waren, bestärken sich; aus Untertanen
machst du sie dir zu Anhängern.“ Wie immer erweist sich der als Zyniker
oder „diabolischer Apostel der Macht“ apostrophierte Staatsphilosoph auch in
dieser Frage als kühler Pragmatiker. Es gibt schließlich kaum einen
deutlicheren Ausdruck des Misstrauens gegen die eigenen Bürger, als ihnen das
Recht zum Besitz und zum Tragen von Waffen … Weiterlesen »