Aktuelles


Konfuse Genossen: Ideologische Scheuklappen und ökonomischer Unverstand

Veröffentlicht am Montag, 22. Januar 2018

„Von der Wirtschaft verstehe ich nichts“ verkündete einst Sonnenkönig Bruno der Große und sprach damit, was nicht häufig vorkam, ganz gelassen die Wahrheit aus. Am ökonomischen Unverstand der heimischen Genossen, hat sich bis heute nichts geändert. Ihr unerschütterlich fester Glaube an staatlichen Paternalismus, an Regulierungen, „soziale Umverteilung“ und gewaltsame Gleichmacherei – kurzum, an die Segnungen des Sozialismus à la Karl Marx – ist durch Fakten nicht zu erschüttern.

Gegenwärtig treibt die Konfusion der österreichischen Sozialisten von einem Höhepunkt zum nächsten, wohl weil sie den Schock ihrer Vertreibung von den Schalthebeln der Macht im Bund nicht verkraften. Die wirtschaftsrelevanten Teile des Programms der neuen Bundesregierung,werden von ihnen als reines Teufelswerk gegeißelt. Dabei hantieren sie mit geradezu hanebüchene Zahlen, was beispielsweise die Konsequenzen einer Ausweitung der Liste der Mängelberufe betrifft. Sie überspannen den Bogen in ihrem Übereifer derart stark, dass sie sich mittlerweile … Weiterlesen »


Private Aufrüstung und die Willkür Leviathans

Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Januar 2018

Die von Politikern und Medien immer wieder beschworene Hoffnung, dass das seit 2015 rasant gestiegene Interesse der Bürger an Privatwaffen wieder abflauen möge, hat sich nicht erfüllt. ORF-Radio und -Teletext melden am 17. 1. 2018 neue Rekorde: 301.420 Personen sind demnach zum Stichtag 1. 1. 2018 als Waffenbesitzer registriert. Das bedeutet eine Zunahme um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„1.023.037 Pistolen, Revolver, Büchsen und Flinten waren zum Stichtag 1. Jänner 2018 im Zentralen Waffenregister (ZWR) vermerkt.“ Der Großteil davon, nämlich 528.936 Stück, fällt in die Kategorie C – also Büchsen (Gewehre mit gezogenem Lauf). 414.656 gehören in die Kategorie B, die alle Faustfeuerwaffen (Revolver und Pistolen), sowie halbautomatische Büchsen und Flinten (Schrotgewehre) und Repetierflinten umfasst. In der Kategorie D (ein- oder zweiläufige Flinten ohne Repetierfunktion) fallen 72.637 Stück. Letztere Zahl ist insofern hervorzuheben, als nach dem Willen der Brüsseler Spitzen, bis … Weiterlesen »


Kirche, Politik und Wirtschaft

Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Januar 2018

Dass die linken Oppositionsparteien die kürzlich angelobte, von ÖVP und FPÖ gebildete, österreichische Bundesregierung hart kritisieren, verwundert nicht. Dass die heimischen Sozialisten, die, wie ihre Gesinnungsgenossen in Deutschland, gegen den Willen der Wähler noch weiter nach links rücken, damit punkten werden, ist indes zu bezweifeln. Das Pendel schwingt nämlich allmählich zurück. Der Zeitgeist ist kein Genosse mehr.

Interessanter als die Regierungsschelte der Oppositionsparteien, ist die aus den Reihen der katholischen Kirche. Dabei ist in Rechnung zu stellen, dass Österreich immer noch ein mehrheitlich katholisches Land ist und die katholische Kirche traditionell immer der ÖVP nahe stand. Vor nicht allzu langer Zeit wäre Kritik an einer moderat konservativen Regierungspolitik höchst unwahrscheinlich gewesen.

Allerdings scheint nach den evangelischen Kirchen, die seit geraumer Zeit den Eindruck vermitteln, zu Vorfeldorganisationen roter und grüner Gruppierungen verkommen zu sein, auch der katholische Klerus, insbesondere seit der Inthronisation Papst … Weiterlesen »


Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles

Veröffentlicht am Sonntag, 7. Januar 2018

Rund 200 Jahre ist es her, dass der deutsche Dichterfürst Goethe in seinem Faust, der Tragödie erstem Teil, Margarete diesen Satz in den Mund legte. Goethe geht in seinem grandiosen Stück aber noch weiter, indem er Papiergeld als das vorführt, was es in Wahrheit ist: Ein probates Mittel zur Ausplünderung der Untertanen durch die Regierenden. Ungedecktes Papiergeld bedeutet eine Fortsetzung und das Produkt magischer Alchemie. Aus Wertlosem, ja aus dem Nichts, wird Wertvolles – welch scheinbar göttlicher Streich des Mephistopheles. Der Kaiser jedenfalls war begeistert.

Seither ist viel passiert. So hat es etwa rund um den Globus eine ungezählte Zahl von Hyperinflationen mit zum Teil katastrophalen Konsequenzen gegeben. Man denke beispielsweise an den Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland, der zweifellos durch den Währungskollaps des Jahres 1923 begünstigt wurde, der einen Großteil des Bürgertums ruinierte. Dem unerschütterlichen Glauben an das staatlich manipulierte … Weiterlesen »


Traum und Wirklichkeit – Was nicht sein darf, kann nicht sein

Veröffentlicht am Montag, 1. Januar 2018

 

Gewaltverbrechen bieten der Nomenklatura immer wieder gerne genutzte Anlässe dafür, einst selbstverständliche Rechte der Bürger im Namen der Sicherheit abzuschaffen und die Freiheit weiter einzuschränken. Schnell ist die Gleichung aufgestellt: keine Waffen = keine Gewaltopfer. Wird diese noch mit dem emotionalen Apell unterfüttert „…und wenn mit einem allgemeinen Waffenverbot nur ein einziges Menschenleben zu retten wäre, wäre es das schon wert“, haben es diejenigen einigermaßen schwer, die für liberale Waffengesetze eintreten.

Nicht nur an dieser Stelle wurde schon viel über die Fehlerhaftigkeit der obigen Gleichung geschrieben. Gewaltkriminalität ist nämlich ein moralisches und kulturelles Problem, nicht aber eine Frage der legalen Verfügbarkeit bestimmter Tatmittel. Ist der Einsatz von Gewalt ein anerkanntes Mittel zur Durchsetzung von Interessen, spielt die Frage der dafür eingesetzten Werkzeuge eine absolut untergeordnete Rolle.

Das von der hiesigen Waffen-weg-Fraktion immer wieder gerne angeführte Beispiel Japans, wo ein weitgehendes Schusswaffenverbot für … Weiterlesen »


Buchempfehlung: Einbruchschutz, Selbstverteidigung, Homedefense

Veröffentlicht am Dienstag, 26. Dezember 2017

Das vorliegende Buch wurde von einem langjährig praxiserprobten Kriminalbeamten und einem juristisch gebildeten Waffenexperten verfasst. Hier wird nicht ausschweifend theoretisiert, sondern mit zahlreichen praktischen Beispielen und Illustrationen zur Sache gegangen. Nach einer Einführung, die sich Begriffsbestimmungen, strafrechtlichen Aspekten, Fragen der Notwehr und dem Waffengesetz widmet, folgt ein recht umfangreicher Teil zum Thema Einbruchschutz. Hier werden praxisorientierte und evidenzbasierte Ratschläge erteilt, worauf u. a. zu achten ist – etwa auf den mechanischen Schutz von Türen und Fenstern des Schutzobjektes, der vor elektronischen Sicherungsanlagen geht. Wer will, kann sein Heim durchaus zu einer veritablen Festung ausbauen. Im Hinblick auf das im letzten Teil des Buches beschriebene „Worst-Case-Szenario“ eines Bürgerkrieges, ist das nicht ganz abwegig.

Weitere Abschnitte befassen sich mit dem Einsatz von Gegenständen des täglichen Gebrauchs, sowie von Schusswaffen als Abwehr- und Verteidigungsmittel im Falle eines tätlichen Angriffs.

Beide Autoren betonen die überragende Bedeutung … Weiterlesen »


Der Berg kreißte – und gebar eine Maus

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. Dezember 2017

Nichts wäre besser geeignet, die Bildung der neuen schwarzblauen Regierung zu charakterisieren, als dieses lateinische Sprichwort. Wer an die Bildung der seit geraumer Zeit ersten Regierung ohne sozialistische Beteiligung große Erwartungen geknüpft hatte, wurde durch die bisherigen programmatischen Ankündigungen vermutlich herb enttäuscht.

Bei aller Kritik positiv zu vermerken, ist immerhin das hohe Maß an Professionalität, mit der die Koalitionäre die Verhandlungen führten und in beachtlich kurzer Zeit mit einem Ergebnis aufwarten konnten, das sogar vor dem gestrengen Urteil des Bundespräsidenten Van der Bellen, der ja bekanntlich kein Freund der Blauen ist, Bestand hatte. Offensichtlich wurden im Zuge der Koalitionsverhandlungen Konsultationen mit der Hofburg (dem Amtssitz des Bundespräsidenten) gepflegt, um allfällige Peinlichkeiten abzuwenden. Immerhin hat das Staatsoberhaupt das Recht, bestimmten Personen die Angelobung als Minister zu verweigern. Darauf wollten es beide Seiten nicht ankommen lassen. So bekleidet etwa den sensiblen Posten des … Weiterlesen »


Staat gegen Steuerzahler – ein ungleicher Kampf

Veröffentlicht am Montag, 18. Dezember 2017

Einkommen in einem marktwirtschaftlich organisierten System, können sowohl durch wirtschaftliche, als auch durch politische Mittel erworben werden: Also entweder, indem man seinen Mitmenschen dient und dafür aus freien Stücken bezahlt wird, oder indem man sie ausraubt. Ein Drittes gibt es nicht, wie der Soziologe und Ökonom Franz Oppenheimer in seinem 1908 erschienenen Buch „Der Staat“ sehr anschaulich ausführt. Die nichtkriminellen Insassen des Staates bestreiten – gleich ob selbständig oder unselbständig erwerbstätig – ihren Lebensunterhalt mit jenem Geld, das ihnen von ihren Kunden oder Dienstgebern freiwillig und auf Basis von Vertragsverhältnissen ausgehändigt wird. Kein noch so großer, „mächtiger“ Konzern kann irgendjemanden gewaltsam dazu veranlassen, die Produkte zu kaufen, deren Vermarktung seine Aktionäre und Mitarbeiter ihr Einkommen verdanken. Denn die Macht kommt bekanntlich, wie wir spätestens seit Mao Tse Tung wissen, nicht aus Marketingabteilungen, sondern aus Gewehrläufen – und über die gebietet … Weiterlesen »


„Unbescholtenen Bürgern darf man das Recht auf Waffenbesitz nicht verweigern“

Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Dezember 2017

13.12.2017 – Interview mit Andreas Tögel anlässlich des Erscheinens seines neuen Buches „Schusswaffen-Ratgeber für Einsteiger“.

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Herr Tögel, im Vorgespräch zu diesem Interview erwähnten Sie, dass Ihr Schwager vor Jahren in den USA ermordet wurde. Vor diesem Hintergrund wird man Ihnen sicher häufiger die Frage stellen, warum Sie nicht dafür sind, Schusswaffen zu verbieten. Stattdessen haben Sie jüngst sogar einen Ratgeber zum Thema „Schusswaffen“ in Buchform vorgelegt. Wie kommt das?

Der Mord an meinem Schwager wurde in San Antonio/Texas verübt, in einem Bundesstaat mit einem sehr liberalen Waffengesetz. Die Formel „leichter Zugang zu Schusswaffen = viele Gewaltverbrechen“ stimmt aber nicht, wie viele empirische Untersuchungen, besonders in den USA, beweisen. Das Ausmaß der in einer Gesellschaft herrschenden Gewaltkriminalität ist eine Frage der Kultur und der allgemein herrschenden Moral und keine der Verfügbarkeit bestimmter Tatmittel. Würde letztere ausschlaggebend sein, müssten in der Schweiz, wo in … Weiterlesen »


Von der Produktion zur Dienstleistung – Konsequenzen der dramatischen Veränderung

Veröffentlicht am Sonntag, 10. Dezember 2017

Eine jüngst von der „Agenda Austria“ veröffentlichte Graphik, zeigt dramatische Veränderung der Arbeitswelt in den OECD-Staaten, die zwischen 1995 und 2015 stattgefunden haben. Kurz zusammengefasst: In der Warenproduktion gehen Arbeitsplätze verloren, während der Dienstleistungssektor boomt. Auffällig sind sowohl die Zuwächse im Immobilien- Gastronomie- und Finanzsektor, als auch die Rückgänge in der Textilproduktion und der Holzverarbeitung.

Der Niedergang der Güterfertigung ist die Konsequenz der Verlagerung vieler Industriestandorte (namentlich im Bereich der Grundstoffe, wie z. B. von Stahl und Chemieprodukten) in den Fernen Osten. China ist auf dem besten Wege, zur Werkbank der ganzen Welt zu werden, wie auch an der sprunghaft ansteigenden Zahl von Patentanmeldungen chinesischer Firmen abzulesen ist. US-Präsident Trump hat seinen Wahlsieg nicht zuletzt dem von ihm im Wahlkampf abgegebenen Versprechen zu verdanken, der Abwanderung von Arbeitsplätzen aus den USA ins Ausland, entgegentreten zu wollen.

Die Ursachen der Standortveränderungen sind vielfältig. … Weiterlesen »